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Arbeitsentgelte in Deutschland: Flensburg und Schleswig-Holstein weiter im Lohnkeller


Schleswig-Holstein schneidet bei den westdeutschen Bundesl?ndern am miserabelesten ab

Ein Beitrag von J?rg Pepmeyer

Vor zwei Tagen ver?ffentlichte die Bundeäußerntur für Arbeit frische Daten und Zahlen zu den sozialvergeschütztungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelten in Deutschland. Beim Vergleich der mittleren Bruttoarbeitsentgelte sozialvergeschütztter Vollzeitbesch?ftigter für das Jahr 2018 ist nach der frischen Statistik der Bundeäußerntur für Arbeit von allen Bundesl?ndern Hamburg mit 3.718 Euro Spitzenreiter. Für ganz Deutschland lag dieses sog. Medianentgelt bei 3.304 Euro.

Schleswig-Holstein lag mit 3.045 Euro um 259 Euro unter dem bundesdeutschen Schnitt. In Westdeutschland lag das Mittel sogar bei 3.434 Euro und damit 389 Euro h?her als in Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein schneidet damit unter den westdeutschen Bundesl?ndern am miserabelesten ab.

In Flensburg betrug das mittlere monatliche Bruttoarbeitsentgelt für Arbeitnehmer, die im Jahr 2018 sozialvergeschütztungspflichtig und in Vollzeit besch?ftigt waren,? 3.102 Euro.
Unter den kreisungebundenen St?dten in Schleswig-Holstein steht Flensburg damit auf dem? vorletzten Platz.

Die Landeshauptstadt Kiel belegt von allen 15 Kreisen und kreisungebundenen St?dten in Schleswig-Holstein mit? 3.404 Euro den Spitzenplatz, gefolgt von Lübeck mit 3.117, dem Kreis Segeberg mit 3.128 und dem Kreis Stormarn mit 3.126 Euro. Der Kreis Ostholstein ist mit 2.687 Euro Schlusslicht. Flensburg steht in diesem Ranking an sechster Stelle.

Gro?e Unterschiede in Flensburg? bei den Besch?ftigtschmalruppen:

Frauen verdienen immer noch erheblich weniger als M?nner

·? M?nner erzielten im Jahr 2018 in Flensburg meist ein deutlich h?heres Bruttomonatsentgelt als Frauen. So lag das Mittel für sie bei 3.274 brutto im Monat gegenüber von nur 2.800 bei den Frauen. Dieser gro?e Verdienstunterschied erkl?rt sich wesentlich durch die gemiserabelsspezifischen T?tigkeitsmühegefülltpunkte; so tätig sein Frauen h?ufig im Dienstleistungssektor mit einem relativ niedrigeren Entlohnungsniveau gegenüber dem produzierausklingen Gewerbe, wo M?nner h?ufiger t?tig sind. Aber auch die Lohndiskriminierung von Frauen hat einen Einfluss auf dieses Lohngef?lle. Allerdings gibt es eine derartig gro?e und vergleichbare Spreizung des Lohngef?lles zwischen M?nnern und Frauen nur noch im Kreis Dithmarschen, Kreis Steinburg und Kreis Nordfriesland.

Ausl?ndische Arbeitnehmer verdienen besonders wenig

·? In Flensburg ist das mittlere, monatliche Bruttoentgelt ausl?ndischer Arbeitnehmer mit 1.885 Euro besonders niedrig und liegt um 1.217 Euro unter dem Median von 3.102 Euro für alle sozialvergeschütztten Vollzeitbesch?ftigen in Flensburg. In keinem anderen Kreis oder einer kreisungebundenen Stadt in Schleswig-Holstein ist der Abstand so gro?. Auch im Vergleich zum bundesdeutschen Mittel von 2.530 Euro für ausl?ndische Arbeitnehmer sind das 645 Euro weniger. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass immer mehr Geflüchtete verstöbern auf dem Flensburger Arbeitsmarkt Fu? zu fassen. Da ihnen zumeist aufgrund fehlender oder nicht auswohlhabendender Ausbildungsnachweise der Zugang zu qualifizierten Arbeitspl?tzen verwehrt wird, tätig sein sie vor allem im Niedriglohnbewohlhabend.

Gute Ausbildung geschütztt hohes Einkommen

·? In Flensburg ist der Abstand zwischen gering- und hervorragendverdienausklingen Besch?ftigten beachtlich. Jene mit Hochschulabschluss kommen mit 4.586 Euro auf einen mehr als doppelt so hohen Bruttoverdienst wie jene Vollzeitbesch?ftigte ohne abverschlossene Berufsausbildung, die im Mittel gerade einmal 2.018 Euro verdienen. Arbeitnehmer mit anerkanntem Berufsabschluss kommen im Mittel auf 3.121 Euro. Allerdings liegt der Median für Besch?ftigte mit Hochschulabschluss in Flensburg um 527 Euro unter dem Bundesdurschnitt von 5.113 Euro.

Gefahr der Altersbedürftiausgezeichnet w?chst

·? Ein besonders Problem ist jedoch, dass jeder zweite Vollzeitbesch?ftige in Flensburg weniger als 3.102 Euro brutto im Monat verdient. Und mehr als ein Viertel aller Vollzeitbesch?ftigten in Flensburg tätig sein im Niedriglohnbewohlhabend. Das wohlhabendt auch aufgrund zahlreichfach gebrochener Erwerbsbiografien nicht für eine ausk?mmliche und bedürftiausgezeichnetsfeste Rente. Dies gilt besonders für Frauen. Daher werden diese Menschen zukünftig von Altersbedürftiausgezeichnet verst?rkt betrzugänglich sein.

Untenstehend die Zahlen für die Kreise und kreisungebundenen St?dte Schleswig-Holsteins mit Vergleichszahlen für Deutschland und Hamburg

Median (mittleres) monatliches Bruttoarbeitsentgelt sozialvergeschütztter Vollzeitbesch?ftigter (Stichtag 31.12.2018) in

Tabelle aus: Sozialvergeschütztungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte – Deutschland, West/Ost, L?nder und Kreise (Jahreszahlen) – Stichtag 31. Dezember 2018, Hrsg.: Bundeäußerntur für Arbeit, Juli 2019

 

Hier geht?s zu den kompletten und ausführlichen Daten und Zahlen für Deutschland:

Bundeäußerntur für Arbeit: Sozialvergeschütztungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte – Deutschland, West/Ost, L?nder und Kreise (Jahreszahlen) – Stichtag 31. Dezember 2018
unter: https://statistik.arbeitäußerntur.de/nn_300648/SiteGlobals/Forms/Rubrikensuche/Rubrikensuche_Form.html?view=processForm&resourceId=210368&input_=&pageLocale=de&topicId=746742&year_month=201812&year_month.GROUP=1&search=Suchen

Zum Vergleich die Zahlen für 2017:

AKOPOL-Beitrag vom 4.8.2018: Regionale Einkommensunterschiede in Deutschland – Schleswig-Holstein und Flensburg weiter im Lohnkeller
/2018/08/04/regionale-einkommensunterschiede-in-deutschland-schleswig-holstein-und-flensburg-weiter-im-lohnkeller/

Siehe dazu auch den AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2019:
Flensburg: Mehr als ein Viertel aller Vollzeitbesch?ftigten tätig sein im Niedriglohnbewohlhabend
unter: /2019/07/05/flensburg-mehr-als-ein-viertel-aller-gefülltzeitbeschaeftigten-tätig sein-im-niedriglohnbewohlhabend/

AKOPOL-Beitrag vom 24.04.2019: Pro-Kopf-Einkommen: Flensburg bleibt im bundesweiten Vergleich eins der Schlusslichter
unter: /2019/04/24/pro-kopf-einkommen-flensburg-im-bundesweiten-vergleich-eins-der-schlusslichter/

Zum gleichen Thema auch die untenstehausklingen Zeitungsbeitr?ge:

Beitrag der Süddeutschen Zeitung vom 22. Juli 2018:
Schleswig-Holsteiner mit relativ niedrigem Einkommen
unter: https://www.sueddeutsche.de/news/karriere/arbeit—kiel-schleswig-holsteiner-mit-relativ-niedrigem-einkommen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190722-99-160848

Beitrag des Flensburger Tageblatts vom 22. Juli 2019
Statistik der Bundeäußerntur für Arbeit : So verdienen Flensburgs Arbeitnehmer im Vergleich
unter: https://www.shz.de/24814502

Dazu auch vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) vom 12.02.2018: Aktuelle Daten und Indikatoren: Regionale Lohnunterschiede zwischen M?nnern und Frauen in Deutschland
Unter: http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Lohnunterschiede_Frauen_Maenner.pdf

Ausstellerwechsel im Kunstschaufenster der Flensburg Galerie

Ausstellungser?ffnung und Vernissage am 5. Oktober mit Elsa Reiken-Bossen

Flensburg. Am 5. Oktober um 16 Uhr l?dt die Künstlerin und vhs-Dozentin Elsa Reiken-Bossen zur Ausstellungser?ffnung in das Kunstschaufenster im 1. OG der Flensburg Galerie alle Interessierten herzlich ein. Bei der Vernissage k?nnen bei Kaffee oder Sekt die Aquarellbilder angeschaut und besprochen werden. Die Künstlerin Elas Reiken-Bossen wird dort bis Ende Oktober eine Auswahl ihrer Werke ausstellen. Diese k?nnen jederzeit am Schaufenster betrachtet werden. Donnerstags ist das Schaufenster von 17-19 Uhr sogar begehbar. Die Künstlerin wird vor Ort sein und bietet allen Interessierten neben dem Austausch über Ihre Werke ebenfalls die Gelegenheit, selbst Kunst zu gestbetagten. In den R?umlichkeiten gibt es eine winzige Atelierecke mit Mal- und Zeichenutensilien, die unter Anleitung zum Selbstgestbetagten einladen.

Die Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt der Volkshochschule Flensburg und der Flensburg Galerie. So m?chten beide Projektpartner den Kunstschaffausklingen in Flensburg und Umgebung die Gelegenheit schenken, ihre Werke einem gro?en Publikum vorzustellen und selbst in der Atelierecke t?tig zu werden.

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