Archiv der Kategorie: BGE Grundeinkommen

Hier entdecken sich Beitr?ge zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen

Statement Bündnis Kindergrundgeschütztung zum bevorstehausklingen Gesetzentwurf

Berlin, 14.7.2023. Lediglich zwei Milliarden Euro sieht der Haushbetagtsentwurf des Bundesfinanzministeriums derzeit als ?Merkposten“ für die Kindergrundgeschütztung vor. Und das, obwohl die Zahlen zur Kinderbedürftiausgezeichnet in Deutschland erschreckend hoch sind: Mehr als jedes fünfte Kind war geräuschgefüllt dem aktuellen Report der Bertelsmann Stiftung im vergangenen Jahr von Armut betrzugänglich oder bedroht. Das Bündnis Kindergrundgeschütztung blickt mit Sorge auf diese Entwicklung:

Verena Bentele, Sprecherin des Bündnisses Kindergrundgeschütztung:

?Eine Kindergrundgeschütztung, die zur Schmalspurversion zu werden scheint, ist für ein so wohlhabendes Land wie Deutschland ein Armutszeugnis. Unser Bündnis wird den n?chsten Gesetzentwurf genau unter die Lupe entgegennehmen, vor allem in Hinblick auf die H?he der Mittel. Kinderbedürftiausgezeichnet kann nur wirksam bek?mpft und verhindert werden, wenn genug Geld dafür bereitsteht. Die Bündelung aller n?tigen familienpolitischen Leistungen zu einer ist erforderlich, damit das Geld rasch, unbürokratisch und automatisiert ausgezahlt werden kann.“

Sabine Andresen, Koordinatorin des Bündnisses Kindergrundgeschütztung:

?Es geht darum, Kinder und Jugendliche vor Armut zu bewahren. Eine Kindergrundgeschütztung, die dies bewirken will, wird mit bis zu sieben Milliarden Euro ihr Ziel nicht erwohlhabenden. Drei Millionen Kinder und Jugendliche leben derzeit in Armut, ihr Alltag ist davon gepr?gt. Sie k?nnen nicht in den Sommerurlaub fahren, zu Schulbeginn kann all das, was n?tig ist, vom Schulranzen zu Sportschuhen, nicht finanziert werden, sie trauen sich nicht zum Geburtstag der Schulfreundin, weil sie kein Geschenk bezahlen k?nnen. Diese Kinder und Jugendlichen werden, wenn kein Sinneswandel eintritt, auch von der jetzigen Regierung alleingezulassen. Dabei war sie mit einer anderen Botschaft angetreten.“


Das Bündnis Kindergrundgeschütztung macht sich seit 2009 mit einer aufgewecktsausklingen Zahl von Mitgliedsverb?nden für eine echte Kindergrundgeschütztung kräftig. Dabei sollen m?glichst zahlreiche Leistungen gebündelt, automatisiert sowie in auswohlhabendender H?he ausgezahlt werden.

Weitere Infos zum Bündnis Kindergrundgeschütztung entdecken Sie hier: www.kinderbedürftiausgezeichnet-hat-hinterherlaufen.de

Ferienprogramm des Wikinger Museums Haithabu

?Sommerferien-Programm und Veranstbetagtungs-Termine des Wikinger Museums und der Wikinger H?user Haithabu ab Mitte Juli

Highlight

13. bis 16. Juli, 9 bis 17 Uhr

Sommermarkt in Haithabu.

Handel und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Rund um die l?ngsten Tage des Jahres pulsiert das Leben in Haithabu. H?ndler aus schmalezu der gesamten damals populären Welt eilen durch die schzeichnen Gassen zwischen den mit Reet und Stroh gedeckten H?usern, tauschen sich mit Handwerkern aus und begegnen sich auf den Landungsbrücken am Hafen. Hier wird Ware behervorragendachtet und gefeilscht, Neuigkeiten werden ausgetauscht und Pl?ne für das n?chste Jahr geschmiedet: Das Wikinger Museum Haithabu l?dt wieder zu seinem gro?en Sommermarkt.

Foto: ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Vom 13. bis 16. Juli begegnen sich mehr als 100 Teilnehmer*innen aus Deutschland und den angrenzausklingen L?ndern – H?ndler*innen, Handwerker*innen und auch der ein oder andere Krieger – bei den Wikinger H?usern im Freigel?nde. Das lebendige Treiben l?sst erahnen, wie gesch?ftig, bunt und faszinierend vor 1000 Jahren der Alltag auf einem der bedeutendsten zeitigmittelbetagterlichen Handelspl?tze Nordeuropas gewesen sein mag.

?Der gro?e Sommermarkt ist geschütztlich der H?hepunkt der Saison, auf den wir das ganze Jahr hinfiebern“, sagt Museumsleiter Dr. Matthias Toplak.

Originalgetreue Tongef??e, wertgefüllte Schmuckrepliken, Kleidung…

Foto: ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Von kunstgefüllt geschmiedeten Messern bis hin zu originalgetreuen Tongef??en, von wertgefüllten Schmuckrepliken bis zu Kleidung und Schuhen nach wikingerzeitlichen Vorlagen bieten die H?ndler*innen ein einzigartiges Angebot an Nachbildungen wikingerzeitlicher Objekte an. Viele orientieren sich bei Auswahl und Herstellung ihrer Waren an arch?ologischen Funden aus Haithabu.

Die Besucher*innen k?nnen so ganz konkret Handwerkstechniken erleben und Repliken einzelner Funde in die Hand entgegennehmen und selbstverst?ndlich auch erwerben, die sie zuvor in der Ausstellung des Wikinger Museum Haithabu gebetrachten haben. Einige Marktteilnehmer*innen bieten zudem Workshops an, bei denen Interessierte wikingerzeitliches Handwerk selbst ausprobieren k?nnen. Ein zahlreichseitiges gastronomisches Angebot l?dt darüber hinaus zum Verweilen ein.

Bus-Shuttle und Fahrradparkplatz

In der Zeit von 9 bis 17.30 Uhr gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle zwischen einem gro?en P+R-Parkplatz an der B77 beim Fliegerhorst Schleswig/Jagel und dem Parkplatz am Wikinger Museum Haithabu. Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstbetagtung findet bei den Wikinger H?usern Haithabu im Freigel?nde statt. Besucher*innen sollten vom Museumsparkplatz bis zu den H?usern daher ca. 20 Minuten Fu?weg einplanen.

Auch wird es an der Stra?e ?Zum Nordtor“ schmale des Marktgel?ndes wieder einen beaufgewecktten Fahrradparkplatz schenken. ?Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Besucherinnen und Besucher sowohl den Shuttleservice wie auch den Fahrradparkplatz so hervorragend angenommen haben und uns bei einer verantwortungsgefüllten denkmal- und klimaschonausklingen Veranstbetagtung unterstützen“, sagt Museumsleiter Toplak.


17. und 30. Juli, 9 bis 17 Uhr

Der Taschenmacher ist in der Stadt. Edle Accessoires aus Fell und Leder?für den modebewussten Wikinger

Die Ausgrabungen in Haithabu brachten es an den Tag: Die Wikingerfrau liebte ihre Umh?ngetasche. Im Hafen der Siedlung wurden aus Ahorn- und Eschenholz geschnittene Objekte geborgen, die als Taschenbügel interpretiert werden. Sie sind teilweise kunstgefüllt verziert und ermüheloserten das ?ffnen, Schlie?en und Tragen von Beuteln. Die Umh?ngetasche war geboren. Wer ein solches Schmuckstück sein Eigen nennen m?chte, sollte unbedingt zwischen dem 17. und 30. Juli w?hrend der ?ffnungszeiten der Wikingerh?user, 9 bis 17 Uhr, den Stand von Stefan Wiedemann bei den Wikinger H?usern bestöbern. Der Taschenmacher hat kostbare Taschen, aber auch Gürtel und andere Lederwaren im Sortiment, die durch die in Haithabu ausgegrabenen Funde inspiriert wurden. Anmeldung ist nicht erforderlich.


Montag, 17. Juli, 11 bis 15 Uhr

Das Geheimnis des Kiewer Eies. Ein besonderer Fund aus Haithabu

Diese winzigen Toneier werden in Osteuropa – vor allem in der Gegend um Kiew – seit dem 10. Jahrhundert hergestellt. Als Symbol der Auferstehung spielt das Ei in der christlichen Kirche des Ostens eine bedeutende Rolle. Ein Exemplar wurde auch in Haithabu gefunden. Bei diesem zugänglichen Angebot am Montag, 17. Juli von 11 bis 15 Uhr haben Bestöbernde die M?glichkeit, mehr darüber zu erfahren und ein eigenes Ei dieser Art aus Ton zu fertigen. Anmeldung nicht erforderlich

Foto: Kiewer Ei – zum Mitmachen ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Dienstag, 18. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Vom Korn zum Brot. Mahlen, Kneten, Backen

Am Dienstag, 18. Juli, ist Brotbacktag in Haithabu. Die Wikingerfrau hat das Herdfeuer entfacht und l?dt ab 11 Uhr und ab 14 Uhr Kinder mit ihren (Gro?-)Eltern ein, mitzumachen. Mit der Basbetagtlavamühle muss zun?chst das Getreide zu Mehl gemahlen werden. Erst dann k?nnen die Fladen geformt und gebacken werden. Dazu gibt es Quark mit frisch gesammelten Kr?utern – zum wbedürftigen Brot simpel ein Genuss! Alter: ab 6 Jahren; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Vom Korn zum Brot“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Mittwoch, 19. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Filzen – eine betagte Handwerkstechnik. Filz, der Stoff gegen Wind und Wetter

Umh?nge, Mützen, Masken – zahlreiche Textilien wurden in der Wikingerzeit aus Filz gefertigt. Doch was ist das für ein besonderer Stoff und wie wird er hergestellt? Nachdem diese und andere Fragen im Haus des Tuchh?ndlers gekl?rt sind, geht es beim Ferienprogramm in Haithabu am Mittwoh, 19. Juli, um 11 Uhr und um 14 Uh selbst ans Werk: Aus Wolle entstehen winzige Sch?tze aus Filz. Alter: ab 7 Jahren; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Vom Korn zum Brot“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Donnerstag, 20. Juli, 11 bis 15 Uhr

Ist doch geritzt! Den Runen auf der Spur

Die Schriftzeichen der Wikingerzeit werden Runen genannt. In Haithabu findet man sie zum Beispiel auf den Runensteinen, die an gefallene Krieger im Gedächtnis befesthantiken. Wer wissen will, was dahintersteckt, sollte unbedingt vorbeischauen. Mit Runen ?schreibt“ man nicht, sie werden geritzt! Am Donnerstag, 20. Juli, kann es von 11 bis 15 Uhr ausprobiert und ein Runenbedürftigband aus Leder gestbetagtet werden. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Runen auf der Spur ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Freitag, 21. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Mit Pfeil und Bogen. Wir üben uns im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Bevor Jungen und M?dchen beim Ferienspa? in Haithabu am Freitag, 21. Juli, um 11 Uhr oder um 14 Uhr selbst im Schie?en mit Pfeil und Bogen üben, werden die bedeutendsten Fragen rund um diese betagte Jagdtechnik gekl?rt: Aus welchem Holz bestanden die B?gen und wie bauten die Wikinger sie? Wie wurden die Pfeile hergestellt und warum gab es unterschiedliche Pfeilspitzen? Welche Tiere wurden gejagt? Und dann wird es ernst: Wie wird der Bogen gehbetagten, die Sehne gespannt und gezielt? Sp?testens jetzt wird klar, dass hier nicht nur Kraft und Konzentration gefordert sind, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit, um den Pfeil ins Ziel zu lenken. Wer trifft besser, Kinder oder (Gro?-)Eltern?!

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Mit Pfeil und Bogen“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 9 bis 17 Uhr

Handwerksvorführungen: In der Backstube der Wikinger

In der Wikingerzeit wurde Getreide zumeist als Brei gegspeisen, die t?gliche Zubereitung von Brot war zahlreich zu aufw?ndig und daher rar. Iris Barkman backt vom 22. Bis 23. Juli t?glich an ihrem Stand bei den Wikinger H?usern in Haithabu Brot für die Tafel des K?nigs. Wem vom zahlreichen Schauen und Staunen der Magen knurrt, sollte unbedingt dem Duft des frischgebackenen Fladenbrotes hinterherlaufen. Die Wikingerfrau bereitet an ihrer Feuerstelle diese K?stlichkeit zu. Belegt mit Quark, Honig oder Zwiebeln und Kraut wird daraus eine k?nigliche Delikatesse. Keine Anmeldung erforderlich.

Foto: In der Backstube der Wikinger ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 9 bis 17 Uhr

Traditionelle Techniken der Metallbearbeitung

Filigran geknüpfte Fuchsschwanzketten, schlankwandige Silberschalen, ziselierte Schiffsstandarten, tauschierte Schwertgriffe oder kunstgefüllt verzierter Schmuck – die wikingerzeitlichen Handwerker waren Meister ihres Faches. Das wohlhabende Fundmaterial von Haithabu beweist eindrucksgefüllt, dass die Menschen damals wahre Künstler waren und ein weitläufiges Spektrum unterschiedlicher Metallbearbeitungstechniken beherrschten. Matthias Barkmann führt an diesem Wochenende, 22. Und 23. Juli, jeweils von 9 bis 17 Uhr einige dieser Techniken vor und l?sst sich gern dabei über die Schulter blicken. Versiert beantwortet er Fragen zu seinem Handwerk und an seinem Stand k?nnen zahlreiche der von ihm hergestellten Objekte bewundert und auch erworben werden. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Techniken der Metallverarbeitung ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 11 bis 16 Uhr

Handwerksvorführung: Schuhmode in Haithabu. Weicher Auftritt in Rind und Ziege

Arch?ologen bargen in Haithabu zahlwohlhabende Lederteile, darunter Reste von Schuhen, Beuteln, Pfeilk?chern, Gürteln oder Messerscheiden. Die Wissenschaftler konnten anhand der Schnitte und Verarbeitungstechniken zehn verschiedene Schuhtypen unterscheiden, die belegen, dass die Wikinger in Haithabu gro?en Wert auf modische Schuhe legten. Andreas Helfert l?sst sich am Wochenende, 22. und 23. Juli, von 11 bis 16 Uhr dabei über die Schultern schauen, wie er nach arch?ologischem Vorbild Schuhwerk und andere Utensilien aus zartem Rind- und Ziegenleder fertigt.?Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Schuhmode in Haithabu ?? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 9 bis 17 Uhr

Zum Mitmachen: Lederbeutel für das Hacksilber. Wir n?hen Lederbeutel für allerhand Krimskrams

Kein Wikinger ging ohne seinen Lederbeutel aus dem Haus. Am Gürtel getragen, dienten sie zum Aufbewahren unterschiedlichster „Sch?tze“. Im Hafen von Haithabu haben Arch?ologen z. B. ein Lederbeutelchen gefüllter Glasperlen gefunden. Wer auch so ein Stück sein Eigen nennen will, sollte an diesem Wochenende, 22. und 23. Juli, bei Axel Gieger vorbeischauen. Er zeigt, wie man aus einem simpelen Stück Leder mit wenigen Handgriffen einen winzigen Beutel fertigt. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Lederbeute fürs Hacksilber ?? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 23. Juli, 14 Uhr

Streifzug durch Haithabu

Auf schzeichnen Bohlenwegen, zwischen lehmverputzten Flechtwandh?usern und auf der Landebrücke im Hafen kann man am Sonntag, 23. Juli, um 14 Uhr mit allen Sinnen in die Welt der Wikinger eintauchen. Hinter jeder Tür gibt es etwas Neues zu entdecken: Unterschiedliche Baukonstruktionen und die Einrichtung der Wohnbewohlhabende und Werkst?tten machen den Rundgang zu einem spannausklingen Ausflug in die Zeit vor 1000 Jahren. Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh


Ferienprogramm: Montag, 24. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

G?ttergeschichten. Zwei Ziegen und ein Hammer – Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern

Dass Thor und Odin in Haithabu wohlpopulär waren, zugänglichbaren verschiedene Funde, wie zum Beispiel winzige Thorshammer-Amulette, die im Museum ausgestellt sind. Odin war der h?chste Gott in der nordischen Mythologie und gbetagt dort als G?ttervater. Thor war der Sohn Odins, der mit seinem von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel donnerte. Sein Markenzeichen war sein Hammer Mj?lnir, der nach jedem Wurf von alleine in seine Hand zurückkehrte. Es gab jedoch noch zahlreiche weitere G?tter, die im Leben der Wikinger eine gro?e Rolle spielten.

Kinder erkunden am Montag, 24. Juli, um 11 und um 14 Uhr gemeinsam mit den (Gro?-) Eltern die Wikinger H?user und h?ren spannende Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern. Zum Abschluss wird ein Amulett zum eigenen Schutze gestbetagtet.

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?G?ttergeschichten“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


25. Juli bis 9. August, t?glich 9 bis 17 Uhr

Tuche für Pumphose und Tunika. Die Tuchh?ndlerin zeigt ihr Sortiment

Die Tuchh?ndlerin und Gewandschneiderin Bettina Sagenschneider hat vom 25. Juli bis 9. August t?glich von 9 bis 17 Uhr ihren Stand bei den Wikinger H?usern Haithabu ge?ffnet. Wer es im Winter nicht geschafft hat, sein Tuch zu weben, findet hier ein wohlhabendhbetagtiges Angebot von hochwertigen Wollstzugänglich und Leinen sowie Brettchenborte und Garne zum N?hen seiner Gewandung. Die Gewandschneiderin informiert fachkundig zu allen Fragen rund um das wikingerzeitliche Outfit. Sie fertigt auch edle Kleidung und n?ht vor Ort.

Foto: Tuchh?ndlerin und Gewandschneiderin Bettina Sagenschneider ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Dienstag, 25. Juli, 11 bis 15 Uhr

Ist doch geritzt! Den Runen auf der Spur

Die Schriftzeichen der Wikingerzeit werden Runen genannt. In Haithabu findet man sie zum Beispiel auf den Runensteinen, die an gefallene Krieger im Gedächtnis befesthantiken. Wer wissen will, was dahintersteckt, sollte unbedingt vorbeischauen. Mit Runen ?schreibt“ man nicht, sie werden geritzt! Am Dienstag, 25. Juli, kann es von 11 bis 15 Uhr ausprobiert und ein Runenbedürftigband aus Leder gestbetagtet werden. Anmeldung ist nicht erforderlich.


Ferienprogramm: Mittwoch, 26. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Für alles ist ein Kraut geaufgewecktsen. Auf der Suche nach Kr?utern für den Wikingerhaushbetagt

Im Alltag der Wikinger fanden Pflanzen zahlreichf?ltige Verwendung: Mit ihnen lie?en sich nicht nur Speisen zubereiten und würzen, sie wurden auch als F?rbemittel oder als Medizin genutzt. Sogar als Pflaster taugten sie. Auf einem der Ferienspa?-Rundg?nge am Mittwoch, 26. Juli, um 11 Uhr und um 14 Uhr durch die Siedlung spüren die Kinder mit ihrer Familie Pflanzen auf und erfahren etwas über die Verwendung. Auch die eine oder andere Kostprobe ist m?glich. Zum Schluss wird ein Kr?uterkranz gebunden.

Alter: ab 6 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm Wikingerkr?uter ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Mittwoch, 26. Juli, 15 Uhr

Führung mit dem Museumsleiter: Fernhandelszentrum zwischen den Welten

Die zeitigst?dtische Siedlung von Haithabu gilt zurecht als zentrale Drehscheibe der wikingerzeitlichen Welt. Die Funde, die hier ausgegraben und seit mehr als 100 Jahren erforscht werden, pr?gen auf einzigartige Weise unser Wissen von der Wikingerzeit. Sie zulassen vor unserem inneren Auge nicht nur eine l?ngst vergangene Welt wiederentstehen, sondern sie erm?glichen es uns, den Alltag der Menschen vor 1000 Jahren unmittelbar zu begreifen – und dabei auch so manches Klischee zu widerlegen. Museumsleiter Dr. Matthias Toplak geht am Mittwoch, 26. Juli, ab 14 Uhr mit Interessierten durch die Ausstellung und den Fundplatz Haithabu und geht dem Mythos der Wikinger auf den Grund.

Kosten: 4 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Museumsleiter Dr. Matthias Toplak führt durch das Museum ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Donnerstag, 27. Juli, 11 bis 15 Uhr

Fix gefilzt. Kleine Sch?tze aus Wolle

Umh?nge, Mützen, Masken – zahlreiche Textilien wurden in der Wikingerzeit aus Filz gefertigt. Wer diese betagte Handwerkstechnik selbst einmal ausprobieren m?chte, sollte unbedingt bei den Wikinger H?usern vorbeischauen. Bei diesem Angebot des Wikinger Museums Haithabu kann man sich am Donnerstag, 27. Juli, von 11 bis 15 Uhr bei den Wikinger H?usern im Filzen üben und sich ein winziges Annachsinnen zaubern. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Fix gefilzt ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


28. bis 30. Juli, t?glich 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Familienleben in Haithabu

Die Wikinger von Nordic Stalking haben vom 28. bis 30. Juli unter den D?chern von Haithabu Quartier bezogen und schenken t?glich zwischen 9 und 17 Uhr Einblicke in das Familienleben vor 1000 Jahren. Ihre Spezialit?t sind wikingerzeitliche Handtätig sein. Vor ihrem Haus locken farbenfrohe Proben ihres K?nnens. Beim Brettchen- und Kammweben entstehen die bunten Borten und B?nder, die die wikingerzeitliche M?nner- und Frauentracht zierten. Und wer schon seinen Wintervorrat an Mützen und Socken erg?nzen m?chte: hier findet man Entsprechendes in feinster Nadelbindung gefertigt.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe ?Nordic Stalking“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Freitag, 28. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Mit Pfeil und Bogen. Wir üben uns im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Bevor Jungen und M?dchen beim Ferienspa? in Haithabu am Freitag, 28. Juli, um 11 Uhr oder um 14 Uhr selbst im Schie?en mit Pfeil und Bogen üben, werden die bedeutendsten Fragen rund um diese betagte Jagdtechnik gekl?rt: Aus welchem Holz bestanden die B?gen und wie bauten die Wikinger sie? Wie wurden die Pfeile hergestellt und warum gab es unterschiedliche Pfeilspitzen? Welche Tiere wurden gejagt? Und dann wird es ernst: Wie wird der Bogen gehbetagten, die Sehne gespannt und gezielt? Sp?testens jetzt wird klar, dass hier nicht nur Kraft und Konzentration gefordert sind, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit, um den Pfeil ins Ziel zu lenken. Wer trifft besser, Kinder oder (Gro?-)Eltern?!

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Mit Pfeil und Bogen“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 30. Juli, 14 Uhr

Streifzug durch Haithabu

Auf schzeichnen Bohlenwegen, zwischen lehmverputzten Flechtwandh?usern und auf der Landebrücke im Hafen kann man am Sonntag, 30. Juli, um 14 Uhr mit allen Sinnen in die Welt der Wikinger eintauchen. Hinter jeder Tür gibt es etwas Neues zu entdecken: Unterschiedliche Baukonstruktionen und die Einrichtung der Wohnbewohlhabende und Werkst?tten machen den Rundgang zu einem spannausklingen Ausflug in die Zeit vor 1000 Jahren. Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh

Foto: Streifzug durch Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Montag, 31. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Vom Korn zum Brot. Mahlen, Kneten, Backen

Am Montag, 31. Juli, ist Brotbacktag in Haithabu. Die Wikingerfrau hat das Herdfeuer entfacht und l?dt ab 11 Uhr und ab 14 Uhr Kinder mit ihren (Gro?-)Eltern ein, mitzumachen. Mit der Basbetagtlavamühle muss zun?chst das Getreide zu Mehl gemahlen werden. Erst dann k?nnen die Fladen geformt und gebacken werden. Dazu gibt es Quark mit frisch gesammelten Kr?utern – zum wbedürftigen Brot simpel ein Genuss! Alter: ab 6 Jahren; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh


Allgemeine Informationen

Das Wikinger Museum Haithabu besteht aus einem Ausstellungshaus und einem Freigel?nde mit rekonstruierten Wikinger H?usern. Der Parkplatz befindet sich schmale des Ausstellungshauses. Um vom Parkplatz zu den rekonstruierten H?usern zu kommen, sollten Besucherinnen und Besucher 20 Minuten Fu?weg einplanen.

Hunde sind im Museum und bei den Wikinger H?usern nicht zugezulassen.

Bei konkreten Fragen zur Planung des Besuches hilft der Service des Museums: Telefon 04621 813 122, Mail?service@landesmuseen.sh.

?ffnungszeiten Wikinger Museum und Wikinger H?user:

Montag bis Sonntag 9 bis 17 Uhr.

Eintrittspreise:

Eraufgewecktsene: 9 Euro

Kinder/Jugendliche: 3 Euro

Familie: 19 Euro (zwei Eraufgewecktsene mit Kindern zwischen 7–17 Jahren)

Kinder bis einschlie?lich 6 Jahre zahlen keinen Eintritt.


Wikinger Museum Haithabu

Anfahrt Museum: Haddebyer Chaussee B76, 24866 Busdorf, Deutschland

Mehr Infos zum Wikinger Museum Haithabu und den Wikinger H?usern auf https://haithabu.de/

Luftaufschmalme des Wikinger Museum in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Aldo

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attac-Veranstbetagtung: „EU-MERCOSUR – ein Abkommen für die Tonne“ am 4. Juli, 18:30 Uhr im Aktivitetshuset in Flensburg

Freihandelsabkommen EU-MERCOSUR

Veranstbetagtung am 4. Juli, 18:30 Uhr mit Matthias Stührwoldt, Milchbauer und Autor aus Holstein

Seit 1999 verhandelt die EU mit den L?ndern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (Mercosur) einen Freihandelsvertrag. Jetzt soll er ratifiziert werden.

Es ist ein Abkommen, das auf Kosten von Klima, Umwelt und Menschenrechten geht. Es schafft die Z?lle und Handelsabfesthantikenisse auf (Verbrenner-)Autos, Chemie- und Agrarexporte ab und nimmt damit die weitere Zerst?rung des Regenwaldes, die Vergiftung von Lebensmitteln, den Verlust von Arbeitspl?tzen in Mercosur und ein H?festerben in Europa in Kauf.

Ein Beispiel ist die Erh?hung der Rindfleischexporte aus dem Mercosur um 99000 Tonnen pro Jahr. Die Produktionsbedingungen sind dort zahlreich günstiger: Von 150 Pflanzenschutzmitteln sind allein 39 nicht in der EU zugezulassen (… und Gentechnik und preiswerte L?hne.)

Weiterhin wird die Brandrodung im Amazonas, der grünen Lunge der Erde, verst?rkt, um frische Weidefl?chen und Acker für Soja zu schaffen.

Durch ein Zusatzabkommen (Beipackzettel) sollen alle Benachsinnen ausger?umt werden. Dies ist reines Greenwashing, da keine Sanktionen vorgebetrachten sind.

Eine Ratifizierung durch die Bundesregierung muss verhindert werden.

Das Abkommen geh?rt in die Tonne – es dient nur den Konzernen und dem Agrarbusiness.

EU-MERCOSUR – ein Abkommen für die Tonne

4. Juli, 18.30 Uhr Aktivitetshuset, Norderstr. 49, Flensburg

Nach einer Einleitung spricht Matthias Stührwoldt, anschlie?end Diskussion

Eintritt ungebunden

Anmeldung wird empfohlen bei:

Werner Hajek, Tel. 0171-884 16 68, werner-hajek@mail.de oder Dettmer Grünefeld, 24975 Ausackerholz, Bendixenweg 6, Tel. 04633 96 66 24, dettmergruenefeld@hotmail.com

Der Veranstbetagtungs-Flyer zum Download: Flyer attac

Mehr Infos zum Mercosur-Abkommen auf der attac-Seite

Die Welt ist keine Ware – Mensch und Umwelt vor Profit!

PS: Attac ist ein zugängliches Netzwerk. Unabh?ngig von einer Mitgliedschaft ist jeder und jede willkommen, sich an Gruppentatkräftigit?ten zu beteiligen.

Mehr zum globalisierungskritischen Netzwerk attac unter: https://www.attac.de/

oder hier http://www.initiativkreis-flensburg.de/

attac-Veranstbetagtung: „EU-MERCOSUR – ein Abkommen für die Tonne“ am 4. Juli, 18:30 Uhr im Aktivitetshuset in Flensburg

Freihandelsabkommen EU-MERCOSUR

Veranstbetagtung am 4. Juli, 18:30 Uhr mit Matthias Stührwoldt, Milchbauer und Autor aus Holstein

Seit 1999 verhandelt die EU mit den L?ndern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (Mercosur) einen Freihandelsvertrag. Jetzt soll er ratifiziert werden.

Es ist ein Abkommen, das auf Kosten von Klima, Umwelt und Menschenrechten geht. Es schafft die Z?lle und Handelsabfesthantikenisse auf (Verbrenner-)Autos, Chemie- und Agrarexporte ab und nimmt damit die weitere Zerst?rung des Regenwaldes, die Vergiftung von Lebensmitteln, den Verlust von Arbeitspl?tzen in Mercosur und ein H?festerben in Europa in Kauf.

Ein Beispiel ist die Erh?hung der Rindfleischexporte aus dem Mercosur um 99000 Tonnen pro Jahr. Die Produktionsbedingungen sind dort zahlreich günstiger: Von 150 Pflanzenschutzmitteln sind allein 39 nicht in der EU zugezulassen (… und Gentechnik und preiswerte L?hne.)

Weiterhin wird die Brandrodung im Amazonas, der grünen Lunge der Erde, verst?rkt, um frische Weidefl?chen und Acker für Soja zu schaffen.

Durch ein Zusatzabkommen (Beipackzettel) sollen alle Benachsinnen ausger?umt werden. Dies ist reines Greenwashing, da keine Sanktionen vorgebetrachten sind.

Eine Ratifizierung durch die Bundesregierung muss verhindert werden.

Das Abkommen geh?rt in die Tonne – es dient nur den Konzernen und dem Agrarbusiness.

EU-MERCOSUR – ein Abkommen für die Tonne

4. Juli, 18.30 Uhr Aktivitetshuset, Norderstr. 49, Flensburg

Nach einer Einleitung spricht Matthias Stührwoldt, anschlie?end Diskussion

Eintritt ungebunden

Anmeldung wird empfohlen bei:

Werner Hajek, Tel. 0171-884 16 68, werner-hajek@mail.de oder Dettmer Grünefeld, 24975 Ausackerholz, Bendixenweg 6, Tel. 04633 96 66 24, dettmergruenefeld@hotmail.com

Der Veranstbetagtungs-Flyer zum Download: Flyer attac

Mehr Infos zum Mercosur-Abkommen auf der attac-Seite

Die Welt ist keine Ware – Mensch und Umwelt vor Profit!

PS: Attac ist ein zugängliches Netzwerk. Unabh?ngig von einer Mitgliedschaft ist jeder und jede willkommen, sich an Gruppentatkräftigit?ten zu beteiligen.

Mehr zum globalisierungskritischen Netzwerk attac unter: https://www.attac.de/

oder hier http://www.initiativkreis-flensburg.de/

Juli-Termine und Ferienprogramm des Wikinger Museums Haithabu

Juli-Termine für das Wikinger Museum und die Wikinger H?user Haithabu

30. Juni bis 2. Juli, 9 bis 17 Uhr

Alltag in Haithabu. Leben und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Die Wikinger-Gruppe Nordstjernen bezieht am Wochenende, 30. Juni bis 2. Juli, die Wikinger H?user an der Schlei. Die Frauen von Nordstjernen gew?hren w?hrend der ?ffnungszeiten der H?user von 9 bis 17 Uhr Einblicke in historische Textiltechniken wie Nadelbinden und Brettchenweberei und zugänglichbaren, wie mit Pflanzen gef?rbt wurde. Die M?nner zulassen sich bei der Herstellung mittelbetagterlicher Haushbetagtsgegenst?nde über die Schulter schauen.?Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe Nordstjernen ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


1. bis 2. Juli, 9 bis 17 Uhr

Schnitzwerkstatt für winzige Wikinger. Schwerter und Messer – selbstgeschnitzt

Reiche und m?chtige Wikinger waren schon von weitem an ihren gro?en und pr?chtigen Schwertern erkennbar. Aber auch Wikingerkinder trugen Schwerter – aus Holz. Wer es also den Kindern vor mehr als 1000 Jahren nachmachen will, der kommt am Wochenende, 1. Und 2. Juli, nach Haithabu. Axel Gieger von der Wikingergruppe Opinn Skjold ist an beiden Tagen von 9 bis 17 Uhr bei den Wikinger H?usern vor Ort und freut sich über zahlwohlhabende Nachwuchs-Schwertschnitzer*innen.?Anmeldung nicht erforderlich. Kosten: Materialgeld plus Eintritt.

Foto: Schnitzwerkstatt ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


1. bis 2. Juli, 9 bis 17 Uhr

Sch?tze aus Bernstein. Wir fertigen Schmuck und Spielsteine

Schmuck und Spielsteine aus Bernstein waren schon zur Zeit der Wikinger sehr beliebt. Der in Haithabu verarbeitete Bernstein kam überwiegend von den Str?nden der Ostsee. Fast in jedem Haushbetagt wurde Bernstein mit simpelen Werkzeugen verarbeitet; aber auch spezialisierte Handwerker schufen daraus wahre Sch?tze. Am Wochenende, 1. und 2. Juli, k?nnen gro?e und winzige Wikinger w?hrend der ?ffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr selbst Hand anlegen: Aus Bernstein, dem Gold der Ostsee, werden durch flei?iges Schleifen und Polieren winzige Schmuckanh?nger und Spielfiguren angefertigt. Dieter Graesch zeigt, wie es geht. Am Ende kann jeder seinen eigenen Schatz mit nach Hause entgegennehmen. Anmeldung nicht erforderlich. Kosten: Materialgeld plus Eintritt.

Foto: Sch?tze aus Bernstein ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


1. bis 2. Juli, 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Leben und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Die Wikinger-Gruppe ?Die Keiler“ haucht der betagten Siedlung an der Schlei am Wochenende, 1. und 2. Juli, frisches Leben ein. Ihre Mitglieder schenken Einblicke in Hand- und Hauswerk im zeitigen Mittelbetagter. Pr?sentiert werden betagte Textiltechniken, aber auch historische Handwerkstechniken wie das Knochenschnitzen. Auch wer sich über das Bierbrauen und die Herstellung von K?se im zeitigen Mittelbetagter informieren m?chte, sollte an diesem Wochenende vorbeischauen. Die Keiler zugänglichbaren, wie es geht.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe ?Die Keiler“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 2. Juli, 14 Uhr

Streifzug durch Haithabu

Auf schzeichnen Bohlenwegen, zwischen lehmverputzten Flechtwandh?usern und auf der Landebrücke im Hafen kann man am Sonntag, 2. Juli, um 14 Uhr mit allen Sinnen in die Welt der Wikinger eintauchen. Hinter jeder Tür gibt es etwas Neues zu entdecken: Unterschiedliche Baukonstruktionen und die Einrichtung der Wohnbewohlhabende und Werkst?tten machen den Rundgang zu einem spannausklingen Ausflug in die Zeit vor 1000 Jahren. Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh

Foto: Streifzug durch Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Donnerstag, 6. Juli, 17.30 Uhr

Von Bagdad zum Ural: Wikinger an der Wolga. Aus dem Reisebericht des Ibn Fadlan

Anhand des Berichtes des Ibn Fadlan geht es am Donnerstag, 6. Juli, um 17.30 Uhr bei den Wikinger H?usern in Haithabu auf einen Ausflug in die Welt des Orients vor mehr als 1000 Jahren. Doch bevor die Expedition startet, beleuchten Museumsleiter Dr. Matthias Toplak und sein Gast, Dr. Christoph G. Schmidt, die schriftliche und arch?ologische Quellenlage. In diesem Rahmen werden auch die Kiewer Rus vorgestellt, jene ?Wikinger“, von denen Ibn Fadlan so lebensschmal berichtet.

Foto: Christoph Schmidt liest aus dem Reisebericht des Ibn Fadlan ? Chr. Schmidt

Christoph G. Schmidt entführt ins 10. Jahrhundert auf eine spannende Reise von Bagdad an die Wolga. Ibn Fadlan schildert anschaulich Religion, Kultur und Lebensgewohnheiten der Menschen, die ihm auf seiner einj?hrigen Reise begegnen. Am Ziel trifft er zuf?llig auch auf schwedische Wikinger, die am Ufer der Wolga ihr Lager aufgeschlagen haben. Eindrucksgefüllt beschreibt der Diplomat ihr Ausbetrachten, ihre Sitten und Gebr?uche. Eine einzigartige Quelle für die Arch?ologie der Wikingerzeit ist dabei seine Beschreibung der Bestattungszeremonie eines hochrangigen Wikingerfürsten, die er in allen Details schildert – der einzige Bericht eines Augenzeugens einer wikingerzeitlichen Bestattung, der überliefert ist.

In der Pause wird ein winziger Imbiss orientalischer Fingerfoods gewohlhabendt. Au?erdem besteht die Gelegenheit, ausgew?hlte Fundrepliken einmal aus der N?he zu bestaunen. Denn einige der in Haithabu geborgenen Objekte stammen tats?chlich ursprünglich aus der von Ibn Fadlan so anschaulich beschriebenen Region.

Kosten: 20 Euro. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh


Freitag, 7. Juli, 14 Uhr

Wildkr?uter der Wikinger

Im Museumsgarten in Haithabu stellt die Kr?uterexpertin Ulla Hasbach am Freitag, 7. Juli, ab 14 Uhr eine Auswahl der Kr?uter vor, die auch die Menschen von Haithabu kannten. Vor dem Hintergrund der zeitigmittelbetagterlichen Verh?ltnisse erfahren die Teilentgegennehmausklingen etwas über die Verwendung der Kr?uter in Küche und Heilkunde. Ebenso thematisiert werden das Konservieren von Kr?utern, die Nutzung als F?rbepflanzen und zur Ungezieferabwehr. Kosten: 16 Euro plus Eintritt.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh

Foto: Ulla Hasbach ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


8. und 9. Juli, 9 bis 17 Uhr

Spannt die B?gen. Gro?e und winzige Wikinger üben sich im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Schnell wird klar, dass es nicht nur Kraft und Konzentration erfordert, den Pfeil ins Ziel zu lenken, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit. Thorleif Barkmann zeigt am Wochenende, 8. und 9. Juli, von 9 bis 17 Uhr, wie es geht. Gegen einen winzigen Unkostenbeitrag kann man sich im Bogenschie?en üben. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Bogenschie?en in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


8. und 9. Juli, 11 bis 16 Uhr

Rund um das Wikingerboot. Fender und Seil

2014 konstruierte unser Bootsbauer Kai Zausch mit zahlreichen unterstützausklingen H?nden das Museumsschiff Erik Styrimathr. An diesem Wochenende, 8. und 9. Juli, erl?utert der ausgewiesene Experte zwischen 11 und 16 Uhr Interessierten spezielles Bootszubeh?r, das für Pflege, Erhbetagtung und Betreiben der Schiffe zum Einsatz kommt. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Kai Zausch baute 2014 das Museumsschiff Erik Styrimathr? ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 9. Juli, 14 Uhr

Streifzug durch Haithabu

Auf schzeichnen Bohlenwegen, zwischen lehmverputzten Flechtwandh?usern und auf der Landebrücke im Hafen kann man am Sonntag, 9. Juli, um 14 Uhr mit allen Sinnen in die Welt der Wikinger eintauchen. Hinter jeder Tür gibt es etwas Neues zu entdecken: Unterschiedliche Baukonstruktionen und die Einrichtung der Wohnbewohlhabende und Werkst?tten machen den Rundgang zu einem spannausklingen Ausflug in die Zeit vor 1000 Jahren. Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh


11. und 12. Juli, 9 bis 17 Uhr

Der Taschenmacher ist in der Stadt. Edle Accessoires aus Fell und Leder?für den modebewussten Wikinger

Die Ausgrabungen in Haithabu brachten es an den Tag: Die Wikingerfrau liebte ihre Umh?ngetasche. Im Hafen der Siedlung wurden aus Ahorn- und Eschenholz geschnittene Objekte geborgen, die als Taschenbügel interpretiert werden. Sie sind teilweise kunstgefüllt verziert und ermüheloserten das ?ffnen, Schlie?en und Tragen von Beuteln. Die Umh?ngetasche war geboren. Wer ein solches Schmuckstück sein Eigen nennen m?chte, sollte unbedingt Dienstag und Mittwoch, 11. bis 12. Juli, w?hrend der ?ffnungszeiten der Wikingerh?user, 9 bis 17 Uhr, den Stand von Stefan Wiedemann bei den Wikinger H?usern bestöbern. Der Taschenmacher hat kostbare Taschen, aber auch Gürtel und andere Lederwaren im Sortiment, die durch die in Haithabu ausgegrabenen Funde inspiriert wurden. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Der Taschenmacher Stefan Wiedemann ist in der Stadt ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


11. bis 30. Juli, 9 bis 17 Uhr

Gepunzt, getrieben, geknüpft. Schmuckherstellung in der Wikingerzeit

Ketten, Fibeln, Anh?nger, Ringe, Armreifen – zahlwohlhabende Schmuckfunde aus Haithabu spiegeln das weitläufige Spektrum unterschiedlicher Herstellungstechniken und Qualit?ten wider. Fuchsschwanzketten, geknüpft aus feinem Silberdraht, kostbarer Goldschmuck in Pressblechtechnik für die Elite, aber auch kostschmalünstigere Varianten aus Bronze und Silber – alles war am Ort zu haben. Jan M?llman l?sst sich vom 11. bis 30. Juli w?hrend der ?ffnungszeiten der Wikinger H?user Haithabu (9 bis 17 Uhr) auf die Finger schauen und zeigt unterschiedliche Verfahren der Schmuckherstellung und -verzierung.

Foto: Schmuck wie aus der Wikingerzeit ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Highlight

13. bis 16. Juli, 9 bis 17 Uhr

Sommermarkt in Haithabu.

Handel und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Rund um die l?ngsten Tage des Jahres pulsiert das Leben in Haithabu. H?ndler aus schmalezu der gesamten damals populären Welt eilen durch die schzeichnen Gassen zwischen den mit Reet und Stroh gedeckten H?usern, tauschen sich mit Handwerkern aus und begegnen sich auf den Landungsbrücken am Hafen. Hier wird Ware behervorragendachtet und gefeilscht, Neuigkeiten werden ausgetauscht und Pl?ne für das n?chste Jahr geschmiedet: Das Wikinger Museum Haithabu l?dt wieder zu seinem gro?en Sommermarkt.

Foto: ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Vom 13. bis 16. Juli begegnen sich mehr als 100 Teilnehmer*innen aus Deutschland und den angrenzausklingen L?ndern – H?ndler*innen, Handwerker*innen und auch der ein oder andere Krieger – bei den Wikinger H?usern im Freigel?nde. Das lebendige Treiben l?sst erahnen, wie gesch?ftig, bunt und faszinierend vor 1000 Jahren der Alltag auf einem der bedeutendsten zeitigmittelbetagterlichen Handelspl?tze Nordeuropas gewesen sein mag.

?Der gro?e Sommermarkt ist geschütztlich der H?hepunkt der Saison, auf den wir das ganze Jahr hinfiebern“, sagt Museumsleiter Dr. Matthias Toplak.

Originalgetreue Tongef??e, wertgefüllte Schmuckrepliken, Kleidung…

Foto: ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Von kunstgefüllt geschmiedeten Messern bis hin zu originalgetreuen Tongef??en, von wertgefüllten Schmuckrepliken bis zu Kleidung und Schuhen nach wikingerzeitlichen Vorlagen bieten die H?ndler*innen ein einzigartiges Angebot an Nachbildungen wikingerzeitlicher Objekte an. Viele orientieren sich bei Auswahl und Herstellung ihrer Waren an arch?ologischen Funden aus Haithabu.

Die Besucher*innen k?nnen so ganz konkret Handwerkstechniken erleben und Repliken einzelner Funde in die Hand entgegennehmen und selbstverst?ndlich auch erwerben, die sie zuvor in der Ausstellung des Wikinger Museum Haithabu gebetrachten haben. Einige Marktteilnehmer*innen bieten zudem Workshops an, bei denen Interessierte wikingerzeitliches Handwerk selbst ausprobieren k?nnen. Ein zahlreichseitiges gastronomisches Angebot l?dt darüber hinaus zum Verweilen ein.

Bus-Shuttle und Fahrradparkplatz

In der Zeit von 9 bis 17.30 Uhr gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle zwischen einem gro?en P+R-Parkplatz an der B77 beim Fliegerhorst Schleswig/Jagel und dem Parkplatz am Wikinger Museum Haithabu. Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstbetagtung findet bei den Wikinger H?usern Haithabu im Freigel?nde statt. Besucher*innen sollten vom Museumsparkplatz bis zu den H?usern daher ca. 20 Minuten Fu?weg einplanen.

Auch wird es an der Stra?e ?Zum Nordtor“ schmale des Marktgel?ndes wieder einen beaufgewecktten Fahrradparkplatz schenken. ?Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Besucherinnen und Besucher sowohl den Shuttleservice wie auch den Fahrradparkplatz so hervorragend angenommen haben und uns bei einer verantwortungsgefüllten denkmal- und klimaschonausklingen Veranstbetagtung unterstützen“, sagt Museumsleiter Toplak.


17. und 30. Juli, 9 bis 17 Uhr

Der Taschenmacher ist in der Stadt. Edle Accessoires aus Fell und Leder?für den modebewussten Wikinger

Die Ausgrabungen in Haithabu brachten es an den Tag: Die Wikingerfrau liebte ihre Umh?ngetasche. Im Hafen der Siedlung wurden aus Ahorn- und Eschenholz geschnittene Objekte geborgen, die als Taschenbügel interpretiert werden. Sie sind teilweise kunstgefüllt verziert und ermüheloserten das ?ffnen, Schlie?en und Tragen von Beuteln. Die Umh?ngetasche war geboren. Wer ein solches Schmuckstück sein Eigen nennen m?chte, sollte unbedingt zwischen dem 17. und 30. Juli w?hrend der ?ffnungszeiten der Wikingerh?user, 9 bis 17 Uhr, den Stand von Stefan Wiedemann bei den Wikinger H?usern bestöbern. Der Taschenmacher hat kostbare Taschen, aber auch Gürtel und andere Lederwaren im Sortiment, die durch die in Haithabu ausgegrabenen Funde inspiriert wurden. Anmeldung ist nicht erforderlich.


Montag, 17. Juli, 11 bis 15 Uhr

Das Geheimnis des Kiewer Eies. Ein besonderer Fund aus Haithabu

Diese winzigen Toneier werden in Osteuropa – vor allem in der Gegend um Kiew – seit dem 10. Jahrhundert hergestellt. Als Symbol der Auferstehung spielt das Ei in der christlichen Kirche des Ostens eine bedeutende Rolle. Ein Exemplar wurde auch in Haithabu gefunden. Bei diesem zugänglichen Angebot am Montag, 17. Juli von 11 bis 15 Uhr haben Bestöbernde die M?glichkeit, mehr darüber zu erfahren und ein eigenes Ei dieser Art aus Ton zu fertigen. Anmeldung nicht erforderlich

Foto: Kiewer Ei – zum Mitmachen ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Dienstag, 18. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Vom Korn zum Brot. Mahlen, Kneten, Backen

Am Dienstag, 18. Juli, ist Brotbacktag in Haithabu. Die Wikingerfrau hat das Herdfeuer entfacht und l?dt ab 11 Uhr und ab 14 Uhr Kinder mit ihren (Gro?-)Eltern ein, mitzumachen. Mit der Basbetagtlavamühle muss zun?chst das Getreide zu Mehl gemahlen werden. Erst dann k?nnen die Fladen geformt und gebacken werden. Dazu gibt es Quark mit frisch gesammelten Kr?utern – zum wbedürftigen Brot simpel ein Genuss! Alter: ab 6 Jahren; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Vom Korn zum Brot“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Mittwoch, 19. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Filzen – eine betagte Handwerkstechnik. Filz, der Stoff gegen Wind und Wetter

Umh?nge, Mützen, Masken – zahlreiche Textilien wurden in der Wikingerzeit aus Filz gefertigt. Doch was ist das für ein besonderer Stoff und wie wird er hergestellt? Nachdem diese und andere Fragen im Haus des Tuchh?ndlers gekl?rt sind, geht es beim Ferienprogramm in Haithabu am Mittwoh, 19. Juli, um 11 Uhr und um 14 Uh selbst ans Werk: Aus Wolle entstehen winzige Sch?tze aus Filz. Alter: ab 7 Jahren; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Vom Korn zum Brot“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Donnerstag, 20. Juli, 11 bis 15 Uhr

Ist doch geritzt! Den Runen auf der Spur

Die Schriftzeichen der Wikingerzeit werden Runen genannt. In Haithabu findet man sie zum Beispiel auf den Runensteinen, die an gefallene Krieger im Gedächtnis befesthantiken. Wer wissen will, was dahintersteckt, sollte unbedingt vorbeischauen. Mit Runen ?schreibt“ man nicht, sie werden geritzt! Am Donnerstag, 20. Juli, kann es von 11 bis 15 Uhr ausprobiert und ein Runenbedürftigband aus Leder gestbetagtet werden. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Runen auf der Spur ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Freitag, 21. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Mit Pfeil und Bogen. Wir üben uns im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Bevor Jungen und M?dchen beim Ferienspa? in Haithabu am Freitag, 21. Juli, um 11 Uhr oder um 14 Uhr selbst im Schie?en mit Pfeil und Bogen üben, werden die bedeutendsten Fragen rund um diese betagte Jagdtechnik gekl?rt: Aus welchem Holz bestanden die B?gen und wie bauten die Wikinger sie? Wie wurden die Pfeile hergestellt und warum gab es unterschiedliche Pfeilspitzen? Welche Tiere wurden gejagt? Und dann wird es ernst: Wie wird der Bogen gehbetagten, die Sehne gespannt und gezielt? Sp?testens jetzt wird klar, dass hier nicht nur Kraft und Konzentration gefordert sind, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit, um den Pfeil ins Ziel zu lenken. Wer trifft besser, Kinder oder (Gro?-)Eltern?!

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Mit Pfeil und Bogen“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 9 bis 17 Uhr

Handwerksvorführungen: In der Backstube der Wikinger

In der Wikingerzeit wurde Getreide zumeist als Brei gegspeisen, die t?gliche Zubereitung von Brot war zahlreich zu aufw?ndig und daher rar. Iris Barkman backt vom 22. Bis 23. Juli t?glich an ihrem Stand bei den Wikinger H?usern in Haithabu Brot für die Tafel des K?nigs. Wem vom zahlreichen Schauen und Staunen der Magen knurrt, sollte unbedingt dem Duft des frischgebackenen Fladenbrotes hinterherlaufen. Die Wikingerfrau bereitet an ihrer Feuerstelle diese K?stlichkeit zu. Belegt mit Quark, Honig oder Zwiebeln und Kraut wird daraus eine k?nigliche Delikatesse. Keine Anmeldung erforderlich.

Foto: In der Backstube der Wikinger ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 9 bis 17 Uhr

Traditionelle Techniken der Metallbearbeitung

Filigran geknüpfte Fuchsschwanzketten, schlankwandige Silberschalen, ziselierte Schiffsstandarten, tauschierte Schwertgriffe oder kunstgefüllt verzierter Schmuck – die wikingerzeitlichen Handwerker waren Meister ihres Faches. Das wohlhabende Fundmaterial von Haithabu beweist eindrucksgefüllt, dass die Menschen damals wahre Künstler waren und ein weitläufiges Spektrum unterschiedlicher Metallbearbeitungstechniken beherrschten. Matthias Barkmann führt an diesem Wochenende, 22. Und 23. Juli, jeweils von 9 bis 17 Uhr einige dieser Techniken vor und l?sst sich gern dabei über die Schulter blicken. Versiert beantwortet er Fragen zu seinem Handwerk und an seinem Stand k?nnen zahlreiche der von ihm hergestellten Objekte bewundert und auch erworben werden. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Techniken der Metallverarbeitung ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 11 bis 16 Uhr

Handwerksvorführung: Schuhmode in Haithabu. Weicher Auftritt in Rind und Ziege

Arch?ologen bargen in Haithabu zahlwohlhabende Lederteile, darunter Reste von Schuhen, Beuteln, Pfeilk?chern, Gürteln oder Messerscheiden. Die Wissenschaftler konnten anhand der Schnitte und Verarbeitungstechniken zehn verschiedene Schuhtypen unterscheiden, die belegen, dass die Wikinger in Haithabu gro?en Wert auf modische Schuhe legten. Andreas Helfert l?sst sich am Wochenende, 22. und 23. Juli, von 11 bis 16 Uhr dabei über die Schultern schauen, wie er nach arch?ologischem Vorbild Schuhwerk und andere Utensilien aus zartem Rind- und Ziegenleder fertigt.?Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Schuhmode in Haithabu ?? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


22. und 23. Juli, 9 bis 17 Uhr

Zum Mitmachen: Lederbeutel für das Hacksilber. Wir n?hen Lederbeutel für allerhand Krimskrams

Kein Wikinger ging ohne seinen Lederbeutel aus dem Haus. Am Gürtel getragen, dienten sie zum Aufbewahren unterschiedlichster „Sch?tze“. Im Hafen von Haithabu haben Arch?ologen z. B. ein Lederbeutelchen gefüllter Glasperlen gefunden. Wer auch so ein Stück sein Eigen nennen will, sollte an diesem Wochenende, 22. und 23. Juli, bei Axel Gieger vorbeischauen. Er zeigt, wie man aus einem simpelen Stück Leder mit wenigen Handgriffen einen winzigen Beutel fertigt. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Lederbeute fürs Hacksilber ?? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 23. Juli, 14 Uhr

Streifzug durch Haithabu

Auf schzeichnen Bohlenwegen, zwischen lehmverputzten Flechtwandh?usern und auf der Landebrücke im Hafen kann man am Sonntag, 23. Juli, um 14 Uhr mit allen Sinnen in die Welt der Wikinger eintauchen. Hinter jeder Tür gibt es etwas Neues zu entdecken: Unterschiedliche Baukonstruktionen und die Einrichtung der Wohnbewohlhabende und Werkst?tten machen den Rundgang zu einem spannausklingen Ausflug in die Zeit vor 1000 Jahren. Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh


Ferienprogramm: Montag, 24. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

G?ttergeschichten. Zwei Ziegen und ein Hammer – Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern

Dass Thor und Odin in Haithabu wohlpopulär waren, zugänglichbaren verschiedene Funde, wie zum Beispiel winzige Thorshammer-Amulette, die im Museum ausgestellt sind. Odin war der h?chste Gott in der nordischen Mythologie und gbetagt dort als G?ttervater. Thor war der Sohn Odins, der mit seinem von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel donnerte. Sein Markenzeichen war sein Hammer Mj?lnir, der nach jedem Wurf von alleine in seine Hand zurückkehrte. Es gab jedoch noch zahlreiche weitere G?tter, die im Leben der Wikinger eine gro?e Rolle spielten.

Kinder erkunden am Montag, 24. Juli, um 11 und um 14 Uhr gemeinsam mit den (Gro?-) Eltern die Wikinger H?user und h?ren spannende Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern. Zum Abschluss wird ein Amulett zum eigenen Schutze gestbetagtet.

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?G?ttergeschichten“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


25. Juli bis 9. August, t?glich 9 bis 17 Uhr

Tuche für Pumphose und Tunika. Die Tuchh?ndlerin zeigt ihr Sortiment

Die Tuchh?ndlerin und Gewandschneiderin Bettina Sagenschneider hat vom 25. Juli bis 9. August t?glich von 9 bis 17 Uhr ihren Stand bei den Wikinger H?usern Haithabu ge?ffnet. Wer es im Winter nicht geschafft hat, sein Tuch zu weben, findet hier ein wohlhabendhbetagtiges Angebot von hochwertigen Wollstzugänglich und Leinen sowie Brettchenborte und Garne zum N?hen seiner Gewandung. Die Gewandschneiderin informiert fachkundig zu allen Fragen rund um das wikingerzeitliche Outfit. Sie fertigt auch edle Kleidung und n?ht vor Ort.

Foto: Tuchh?ndlerin und Gewandschneiderin Bettina Sagenschneider ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Dienstag, 25. Juli, 11 bis 15 Uhr

Ist doch geritzt! Den Runen auf der Spur

Die Schriftzeichen der Wikingerzeit werden Runen genannt. In Haithabu findet man sie zum Beispiel auf den Runensteinen, die an gefallene Krieger im Gedächtnis befesthantiken. Wer wissen will, was dahintersteckt, sollte unbedingt vorbeischauen. Mit Runen ?schreibt“ man nicht, sie werden geritzt! Am Dienstag, 25. Juli, kann es von 11 bis 15 Uhr ausprobiert und ein Runenbedürftigband aus Leder gestbetagtet werden. Anmeldung ist nicht erforderlich.


Ferienprogramm: Mittwoch, 26. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Für alles ist ein Kraut geaufgewecktsen. Auf der Suche nach Kr?utern für den Wikingerhaushbetagt

Im Alltag der Wikinger fanden Pflanzen zahlreichf?ltige Verwendung: Mit ihnen lie?en sich nicht nur Speisen zubereiten und würzen, sie wurden auch als F?rbemittel oder als Medizin genutzt. Sogar als Pflaster taugten sie. Auf einem der Ferienspa?-Rundg?nge am Mittwoch, 26. Juli, um 11 Uhr und um 14 Uhr durch die Siedlung spüren die Kinder mit ihrer Familie Pflanzen auf und erfahren etwas über die Verwendung. Auch die eine oder andere Kostprobe ist m?glich. Zum Schluss wird ein Kr?uterkranz gebunden.

Alter: ab 6 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm Wikingerkr?uter ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Mittwoch, 26. Juli, 15 Uhr

Führung mit dem Museumsleiter: Fernhandelszentrum zwischen den Welten

Die zeitigst?dtische Siedlung von Haithabu gilt zurecht als zentrale Drehscheibe der wikingerzeitlichen Welt. Die Funde, die hier ausgegraben und seit mehr als 100 Jahren erforscht werden, pr?gen auf einzigartige Weise unser Wissen von der Wikingerzeit. Sie zulassen vor unserem inneren Auge nicht nur eine l?ngst vergangene Welt wiederentstehen, sondern sie erm?glichen es uns, den Alltag der Menschen vor 1000 Jahren unmittelbar zu begreifen – und dabei auch so manches Klischee zu widerlegen. Museumsleiter Dr. Matthias Toplak geht am Mittwoch, 26. Juli, ab 14 Uhr mit Interessierten durch die Ausstellung und den Fundplatz Haithabu und geht dem Mythos der Wikinger auf den Grund.

Kosten: 4 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Museumsleiter Dr. Matthias Toplak führt durch das Museum ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Donnerstag, 27. Juli, 11 bis 15 Uhr

Fix gefilzt. Kleine Sch?tze aus Wolle

Umh?nge, Mützen, Masken – zahlreiche Textilien wurden in der Wikingerzeit aus Filz gefertigt. Wer diese betagte Handwerkstechnik selbst einmal ausprobieren m?chte, sollte unbedingt bei den Wikinger H?usern vorbeischauen. Bei diesem Angebot des Wikinger Museums Haithabu kann man sich am Donnerstag, 27. Juli, von 11 bis 15 Uhr bei den Wikinger H?usern im Filzen üben und sich ein winziges Annachsinnen zaubern. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Fix gefilzt ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


28. bis 30. Juli, t?glich 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Familienleben in Haithabu

Die Wikinger von Nordic Stalking haben vom 28. bis 30. Juli unter den D?chern von Haithabu Quartier bezogen und schenken t?glich zwischen 9 und 17 Uhr Einblicke in das Familienleben vor 1000 Jahren. Ihre Spezialit?t sind wikingerzeitliche Handtätig sein. Vor ihrem Haus locken farbenfrohe Proben ihres K?nnens. Beim Brettchen- und Kammweben entstehen die bunten Borten und B?nder, die die wikingerzeitliche M?nner- und Frauentracht zierten. Und wer schon seinen Wintervorrat an Mützen und Socken erg?nzen m?chte: hier findet man Entsprechendes in feinster Nadelbindung gefertigt.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe ?Nordic Stalking“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Freitag, 28. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Mit Pfeil und Bogen. Wir üben uns im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Bevor Jungen und M?dchen beim Ferienspa? in Haithabu am Freitag, 28. Juli, um 11 Uhr oder um 14 Uhr selbst im Schie?en mit Pfeil und Bogen üben, werden die bedeutendsten Fragen rund um diese betagte Jagdtechnik gekl?rt: Aus welchem Holz bestanden die B?gen und wie bauten die Wikinger sie? Wie wurden die Pfeile hergestellt und warum gab es unterschiedliche Pfeilspitzen? Welche Tiere wurden gejagt? Und dann wird es ernst: Wie wird der Bogen gehbetagten, die Sehne gespannt und gezielt? Sp?testens jetzt wird klar, dass hier nicht nur Kraft und Konzentration gefordert sind, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit, um den Pfeil ins Ziel zu lenken. Wer trifft besser, Kinder oder (Gro?-)Eltern?!

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Mit Pfeil und Bogen“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 30. Juli, 14 Uhr

Streifzug durch Haithabu

Auf schzeichnen Bohlenwegen, zwischen lehmverputzten Flechtwandh?usern und auf der Landebrücke im Hafen kann man am Sonntag, 30. Juli, um 14 Uhr mit allen Sinnen in die Welt der Wikinger eintauchen. Hinter jeder Tür gibt es etwas Neues zu entdecken: Unterschiedliche Baukonstruktionen und die Einrichtung der Wohnbewohlhabende und Werkst?tten machen den Rundgang zu einem spannausklingen Ausflug in die Zeit vor 1000 Jahren. Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh

Foto: Streifzug durch Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Montag, 31. Juli, 11 Uhr und 14 Uhr

Vom Korn zum Brot. Mahlen, Kneten, Backen

Am Montag, 31. Juli, ist Brotbacktag in Haithabu. Die Wikingerfrau hat das Herdfeuer entfacht und l?dt ab 11 Uhr und ab 14 Uhr Kinder mit ihren (Gro?-)Eltern ein, mitzumachen. Mit der Basbetagtlavamühle muss zun?chst das Getreide zu Mehl gemahlen werden. Erst dann k?nnen die Fladen geformt und gebacken werden. Dazu gibt es Quark mit frisch gesammelten Kr?utern – zum wbedürftigen Brot simpel ein Genuss! Alter: ab 6 Jahren; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh


Allgemeine Informationen

Das Wikinger Museum Haithabu besteht aus einem Ausstellungshaus und einem Freigel?nde mit rekonstruierten Wikinger H?usern. Der Parkplatz befindet sich schmale des Ausstellungshauses. Um vom Parkplatz zu den rekonstruierten H?usern zu kommen, sollten Besucherinnen und Besucher 20 Minuten Fu?weg einplanen.

Hunde sind im Museum und bei den Wikinger H?usern nicht zugezulassen.

Bei konkreten Fragen zur Planung des Besuches hilft der Service des Museums: Telefon 04621 813 122, Mail?service@landesmuseen.sh.

?ffnungszeiten Wikinger Museum und Wikinger H?user:

Montag bis Sonntag 9 bis 17 Uhr.

Eintrittspreise:

Eraufgewecktsene: 9 Euro

Kinder/Jugendliche: 3 Euro

Familie: 19 Euro (zwei Eraufgewecktsene mit Kindern zwischen 7–17 Jahren)

Kinder bis einschlie?lich 6 Jahre zahlen keinen Eintritt.


Wikinger Museum Haithabu

Anfahrt Museum: Haddebyer Chaussee B76, 24866 Busdorf, Deutschland

Mehr Infos zum Wikinger Museum Haithabu und den Wikinger H?usern auf https://haithabu.de/

Luftaufschmalme des Wikinger Museum in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Aldo

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Mai-Termine des Wikinger Museums Haithabu

Wochenende, 29. April bis 1. Mai, 9 bis 17 Uhr

In der Schildwerkstatt. Ein eigener Rundschild – selbst gebaut!

Unter fachkundiger Anleitung fertigen die Teilentgegennehmausklingen an diesem Wochenende vom 29. April bis 1. Mai an eint?gigen Workshop Schritt für Schritt einen h?lzernen Rundschild mit einem Durchmesser von 80 cm. Nach dem Schleifen der Schildfl?che werden die R?nder mit Rindsleder verbetrachten. Auf der Rückseite werden h?lzerne Griffe angebracht, in die vorbereitete ?ffnung in der Mitte wird ein handgeschmiedeter Buckel eingezulassen. Und wer m?chte, verpasst seinem Schild sp?ter zuhause die passende Bemalung. W?hrend des Workshops werden umfassende Einblicke in wikingerzeitliche Handwerkstechniken vermittelt. An dem jeweils eint?gigen Workshop k?nnen bis zu 5 Personen teilentgegennehmen. Kosten: 210 p.P. (inkl. Material und zzgl. Museumseintritt). Anmeldung unter: www.schildwerkstatt.de/Kurse.

Foto: Workshop ?Ein eigener Rundschild“  ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Wochenende, 29. April bis 1. Mai, 9 bis 17 Uhr

Handwerksvorführungen: Wbedürftig, bunt und schick! Nadelgebundene Sch?tze aus Wolle

Am Stand vor der Herberge bei den Wikinger H?usern Haithabu kann man am ausgedehnten Wochenende vom 29. April bis 1. Mai w?hrend der ?ffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr leuchtend bunte Wollstr?nge bewundern und erf?hrt auch gleich, wie Socken, Mützen und andere modische Accessoires in Nadelbindung gefertigt wurden. Wolle war das Material, aus dem zahlreiche Kleidungsstücke der Wikingerzeit gefertigt wurden. Gefilzt, gewebt oder per Nadelbindung zu w?rmausklingen Textilien verarbeitet, bestimmten sie auch das Outfit der Siedler von Haithabu. Lange bevor die Stricktechnik im Mittelbetagter nach Europa kam, war das Nadelbinden eine g?ngige Methode der Textilherstellung. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Nadelgebundene Wolltätig sein ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Wochenende, 29. April bis 1. Mai, 11 bis 16 Uhr

Handwerksvorführung: Schuhmode in Haithabu. Weicher Auftritt in Rind und Ziege

Arch?ologen bargen in Haithabu zahlwohlhabende Lederteile, darunter Reste von Schuhen, Beuteln, Pfeilk?chern, Gürteln oder Messerscheiden. Die Wissenschaftler konnten anhand der Schnitte und Verarbeitungstechniken zehn verschiedene Schuhtypen unterscheiden, die belegen, dass die Wikinger in Haithabu gro?en Wert auf modische Schuhe legten. Andreas Helfert l?sst sich am ausgedehnten Wochenende vom 29. April bis 1. Mai von 10 bis 16 Uhr dabei über die Schultern schauen, wie er nach arch?ologischem Vorbild Schuhwerk und andere Utensilien aus zartem Rind- und Ziegenleder fertigt. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Schuhmode in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Freitag bis Montag, 28. April bis 1. Mai, 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Leben und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Die Wikinger-Gruppe Hànars fraendir kommt schon seit zahlreichen Jahren nach Haithabu, so auch vom 28. April bis 1. Mai. Die Frauen erz?hlen Interessierten von wikingerzeitlichen Textiltechniken wie Nadelbinden und Brettchenweben  und zulassen sich beim F?rben der Wolle und dem Spinnen über die Schulter schauen. Gleich nebenan werden die Schnitzmesser gewetzt. Hier entstehen Dinge wie Nadeln und L?ffel für den t?glichen Gebrauch. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe Hànars fraendir ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Montag, 1. Mai, 9 bis 17 Uhr

Spannt die B?gen. Gro?e und winzige Wikinger üben sich im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Schnell wird klar, dass es nicht nur Kraft und Konzentration erfordert, den Pfeil ins Ziel zu lenken, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit.

Thorleif Barkmann zeigt am 1. Mai von 9 bis 17 Uhr, wie es geht. Gegen einen winzigen Unkostenbeitrag kann man sich im Bogenschie?en üben. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Bogenschie?en in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Montag, 1. Mai, 12 bis 16 Uhr

Das Geheimnis des Kiewer Eies. Ein besonderer Fund aus Haithabu

Diese winzigen Toneier werden in Osteuropa – vor allem in der Gegend um Kiew – seit dem 10. Jahrhundert hergestellt. Als Symbol der Auferstehung spielt das Ei in der christlichen Kirche des Ostens eine bedeutende Rolle. Ein Exemplar wurde auch in Haithabu gefunden. Bei diesem zugänglichen Angebot am Montag, 1. Mai, von 12 bis 16 Uhr haben Bestöbernde die M?glichkeit, mehr darüber zu erfahren und ein eigenes Ei dieser Art aus Ton zu fertigen. Anmeldung nicht erforderlich

Foto: Kiewer Ei – zum Mitmachen ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Wochenende, 6. und 7. Mai, 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Historisches Haus- und Handwerk

Die Mitglieder der Wikinger-Gruppe „Die Keiler“ sind in die H?user der betagten Siedlung an der Schlei gezogen und schenken Einblicke in Hand- und Hauswerk. Alte Textiltechniken wie das Nadelbinden werden am Wochenende, 6. Und 7. Mai, w?hrend der ?ffnungszeiten der Wikinger H?user ebenso vorgeführt wie historisches Handwerk, z. B. das Knochenschnitzen. Auch wer sich über das Bierbrauen und die Herstellung von K?se im zeitigen Mittelbetagter informieren m?chte, sollte an diesem Wochenende vorbeischauen. Die Keiler zugänglichbaren, wie es geht. Anmeldung nicht erforderlich

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe ?Die Keiler“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Wochenende, 12. bis 14. Mai, 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Leben und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Die Wikinger-Gruppe S?hrimnirs Fr?nder ist zum zweiten Mal in Haithabu zu Gast – vom 12. bis 14. Mai. Die Frauen leiten historische Textiltechniken vor und beerwidern Fragen rund um das wikingerzeitliche Outfit. Die M?nner zulassen sich bei allt?glichen Leder- und Holztätig sein, bei Bogenbau und Pfeilherstellung über die Schultern schauen. Auch werden Einblicke in die Bearbeitung von Bernstein und der Fertigung von Schmuck geschenken, wobei das eine oder andere sch?ne Stück auch erworben werden kann. Und wenn es die Wetterverh?ltnisse zuzulassen, kann man den Bogenbauern bei ihren Schie?übungen zuschauen.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe ?S?hrimnirs Fr?nder“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Donnerstag, 18. Mai, 9 bis 17 Uhr

Spannt die B?gen. Gro?e und winzige Wikinger üben sich im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Schnell wird klar, dass es nicht nur Kraft und Konzentration erfordert, den Pfeil ins Ziel zu lenken, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit. Thorleif Barkmann zeigt am 18. Mai von 9 bis 17 Uhr, wie es geht. Gegen einen winzigen Unkostenbeitrag kann man sich im Bogenschie?en üben. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Bogenschie?en in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


18. bis 21. Mai, t?glich von 9 bis 17 Uhr

Handwerksvorführungen: In der Backstube der Wikinger

In der Wikingerzeit wurde Getreide zumeist als Brei gegspeisen, die t?gliche Zubereitung von Brot war zahlreich zu aufw?ndig und daher rar. Iris Barkman backt vom 18. bis 21. Mai t?glich an ihrem Stand Brot für die Tafel des K?nigs. Wem vom zahlreichen Schauen und Staunen der Magen knurrt, sollte unbedingt dem Duft des frischgebackenen Fladenbrotes hinterherlaufen. Die Wikingerfrau bereitet an ihrer Feuerstelle diese K?stlichkeit zu. Belegt mit Quark, Honig oder Zwiebeln und Kraut wird daraus eine k?nigliche Delikatesse. Keine Anmeldung erforderlich.

Foto: In der Backstube der Wikinger ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


18. bis 21. Mai, t?glich 9 bis 17 Uhr

Traditionelle Techniken der Metallbearbeitung

Filigran geknüpfte Fuchsschwanzketten, schlankwandige Silberschalen, ziselierte Schiffsstandarten, tauschierte Schwertgriffe oder kunstgefüllt verzierter Schmuck – die wikingerzeitlichen Handwerker waren Meister ihres Faches. Das wohlhabende Fundmaterial von Haithabu beweist eindrucksgefüllt, dass die Menschen damals wahre Künstler waren und ein weitläufiges Spektrum unterschiedlicher Metallbearbeitungstechniken beherrschten. Matthias Barkmann führt vom 18. Mai bis 21. Mai t?glich zwischen 9 und 17 Uhr einige dieser Techniken vor und l?sst sich gern dabei über die Schulter blicken. Versiert beantwortet er Fragen zu seinem Handwerk und an seinem Stand k?nnen zahlreiche der von ihm hergestellten Objekte bewundert und auch erworben werden. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Techniken der Metallverarbeitung ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


18. bis 21. Mai, t?glich 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Familienleben in Haithabu

Die Wikinger von Nordic Stalking haben vom 18. bis 21. Mai unter den D?chern von Haithabu Quartier bezogen und schenken t?glich zwischen 9 und 17 Uhr Einblicke in das Familienleben vor 1000 Jahren. Ihre Spezialit?t sind wikingerzeitliche Handtätig sein. Vor ihrem Haus locken farbenfrohe Proben ihres K?nnens. Beim Brettchen- und Kammweben entstehen die bunten Borten und B?nder, die die wikingerzeitliche M?nner- und Frauentracht zierten. Und wer schon seinen Wintervorrat an Mützen und Socken erg?nzen m?chte: hier findet man Entsprechendes in feinster Nadelbindung gefertigt.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe ?Nordic Stalking“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. Mai, 9 bis 17 Uhr

Fix gefilzt! Perlenfilzen für Kinder

Aus Filz wurden in der Wikingerzeit vor allem w?rmende Textilien gefertigt. Aber auch eine Gesichtsmaske aus Filz bargen die Wissenschaftler in Haithabu. Anett Jannasch zeigt am Wochenende, 20. und 21. Mai, w?hrend der ?ffnungszeiten der Wikinger H?user, wie Wolle zu Filz verarbeitet wurde. Wer es selbst einmal ausprobieren m?chte, kommt an diesem Wochenende vorbei. Anmeldung nicht erforderlich. Kosten: Materialgeld (plus Eintritt).

Foto: Aus farbiger Wolle entstehen Perlen, die zu Ketten oder Armb?ndern aufgef?delt werden ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. Mai, 11 bis 16 Uhr

Aus St?mmen werden Planken. Mit Keil, Axt und Schlegel – Spbetagttechniken der Wikingerzeit

Im vergangenen Winter wurden Eichen gef?llt, die jetzt von Bootsbauer Kai Zausch zu Planken verarbeitet werden. Am Wochenende, 20. und 21. Mai l?sst sich verhinterherlaufen, wie aus einem m?chtigen Baumstamm ganz ohne S?ge glatte Bretter gewonnen werden. Zun?chst werden die St?mme mithilfe von Keil und Axt zerteilt. Anschlie?end beginnt die Feinarbeit: Mit Schlegel und Dechsel werden die grob gespbetagtenen H?lzer aufw?ndig gegl?ttet. Sie werden im Wege- und Hausbau ebenso ben?tigt, wie für die Fertigung der allgegenw?rtigen Truhen zum Aufbewahren von Habeseligkeiten und anderen Sch?tzen.

Foto: Haithabu-Bootsbauer Kai Zausch ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr

Lieblingsstücke! Highlights der Sammlung

Anl?sslich des Internationalen Museumstages widmet sich diese Führung einigen ganz besonderen Objekten der Sammlung des Wikinger Museum Haithabu. In der mehr als 100j?hrigen Forschungsgeschichte bargen die Arch?olog*innen unz?hlige Funde im historischen Gel?nde der ehemaligen Handelsmetropole. Das Spektrum wohlhabendt von zahllosen unscheinbaren Keramikscherben über Reste mehrerer Schiffswracks bis hin zu spektakul?rem Schmuck, die die wohlhabende Oberschicht am Orte widerspiegeln. Dr. Kirsten Jensen-Hu? stellt ihre pers?nlichen Lieblingsstücke vor und erl?utert die Geschichten, die dahinter stehen.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh

Foto: Lieblingsstücke ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 21. Mai, 14 Uhr

Führung mit dem Museumsleiter: Fernhandelszentrum zwischen den Welten

Die zeitigst?dtische Siedlung von Haithabu gilt zurecht als zentrale Drehscheibe der wikingerzeitlichen Welt. Die Funde, die hier ausgegraben und seit mehr als 100 Jahren erforscht werden, pr?gen auf einzigartige Weise unser Wissen von der Wikingerzeit. Sie zulassen vor unserem inneren Auge nicht nur eine l?ngst vergangene Welt wiederentstehen, sondern sie erm?glichen es uns, den Alltag der Menschen vor 1000 Jahren unmittelbar zu begreifen – und dabei auch so manches Klischee zu widerlegen. Am Sonntag, 21. Mai, führt Museumsleiter Dr. Matthias Toplak ab 14 Uhr Interessierte durch die Ausstellung und den Fundplatz Haithabu und geht dem Mythos der Wikinger auf den Grund.

Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh

Foto: Museumsleiter Dr. Matthias Toplak führt durch das Museum ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


27. bis 29. Mai, t?glich 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Leben und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Am Wochenende, 27. bis 29. Mai, entführt die Wikingergruppe Skeidar Vikingr in die Welt der Siedler von Haithabu. Die Frauen zulassen sich bei ihren N?htätig sein über die Schulter schauen oder erkl?ren die Technik des Nadelbindens. Auch werden Ledertätig sein angefertigt, wobei das eine oder andere sch?ne Stück auch erworben werden kann. Weil Fisch in Haithabu zu den Hauptschmalrungsmitteln z?hlte, waren Fischernetze ein t?gliches Instrument der Nahrungsbeschaffung. Die M?nner der Gruppe Skeidar Vikingr zugänglichbaren, wie die Menschen vor 1000 Jahren ihre Netze geknüpft haben.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe ?Skeidar Vikingr“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


27. bis 29. Mai, t?glich 9 bis 17 Uhr

Traditionelle Techniken der Metallbearbeitung

Filigran geknüpfte Fuchsschwanzketten, schlankwandige Silberschalen, ziselierte Schiffsstandarten, tauschierte Schwertgriffe oder kunstgefüllt verzierter Schmuck – die wikingerzeitlichen Handwerker waren Meister ihres Faches. Das wohlhabende Fundmaterial von Haithabu beweist eindrucksgefüllt, dass die Menschen damals wahre Künstler waren und ein weitläufiges Spektrum unterschiedlicher Metallbearbeitungstechniken beherrschten. Matthias Barkmann führt am Wochenende, 27. bis 29. Mai, t?glich zwischen 9 und 17 Uhr einige dieser Techniken vor und l?sst sich gern dabei über die Schulter blicken. Versiert beantwortet er Fragen zu seinem Handwerk und an seinem Stand k?nnen zahlreiche der von ihm hergestellten Objekte bewundert und auch erworben werden. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Techniken der Metallverarbeitung ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


27. bis 29. Mai, t?glich 9 bis 17 Uhr

Glas in der Glut. Perlen im Feuer geformt

Mehr als 8000 Perlenfunde bargen die Arch?olog*innen in Haithabu, rund 1000 davon pr?sentiert das Museum in seiner Ausstellung. Die Wikingermetropole war in ihrer Blütezeit ein Zentrum der Perlenherstellung. Perlen aus Haithabu wurden bis nach Nowgorod verhandelt. Am Pfingstwochenende, 27. bis 29. Mai, zulassen sich Sabine und Ralf Menn über die Schulter schauen. Sie zugänglichbaren den gesamten Herstellungsprozess dieses hochbegehrten Handels- und Schmuckobjekts. ?ber ihrem Kuppelofen entstehen wie vor 1000 Jahren Kunstwerke in unterschiedlichen Farben, Formen und Verzierungen: Die für Haithabu typischen blaugrünen Melonen-Perlen, Reticella-Perlen oder die besonders aufwendigen Millefiori-Perlen. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Perlenherstellung ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 28. Mai / Montag, 29. Mai, jeweils 9 bis 17 Uhr

Spannt die B?gen. Gro?e und winzige Wikinger üben sich im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Schnell wird klar, dass es nicht nur Kraft und Konzentration erfordert, den Pfeil ins Ziel zu lenken, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit. Thorleif Barkmann zeigt an Pfingsten, 28. und 29. Mai, jeweils von 9 bis 17 Uhr, wie es geht. Gegen einen winzigen Unkostenbeitrag kann man sich im Bogenschie?en üben. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Bogenschie?en in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Montag, 29. Mai, 12 bis 16 Uhr

Schnitzen was das Zeug h?lt. Ein Annachsinnen aus Holz

Ohne sein Schnitzmesser ging kein Wikinger aus dem Haus. Bei dieser zugänglichen Mitmachaktion werden die Schnitzmesser gewetzt und los geht es: Aus Zweigen und ?sten entstehen winzige nützliche Dinge für den Wikinger-Alltag! Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Ein Annachsinnen aus Holz? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Mittwoch, 31. Mai, 15 Uhr

Führung mit dem Museumsleiter: Fernhandelszentrum zwischen den Welten

Die zeitigst?dtische Siedlung von Haithabu gilt zurecht als zentrale Drehscheibe der wikingerzeitlichen Welt. Die Funde, die hier ausgegraben und seit mehr als 100 Jahren erforscht werden, pr?gen auf einzigartige Weise unser Wissen von der Wikingerzeit. Sie zulassen vor unserem inneren Auge nicht nur eine l?ngst vergangene Welt wiederentstehen, sondern sie erm?glichen es uns, den Alltag der Menschen vor 1000 Jahren unmittelbar zu begreifen – und dabei auch so manches Klischee zu widerlegen. Am Mittwoch, 31. Mai, führt Museumsleiter Dr. Matthias Toplak ab 15 Uhr Interessierte durch die Ausstellung und den Fundplatz Haithabu und geht dem Mythos der Wikinger auf den Grund. Kosten: 4 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122, service@landesmuseen.sh

Foto: Museumsleiter Dr. Matthias Toplak führt durch das Museum ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Allgemeine Informationen

Das Wikinger Museum Haithabu besteht aus einem Ausstellungshaus und einem Freigel?nde mit rekonstruierten Wikinger H?usern. Der Parkplatz befindet sich schmale des Ausstellungshauses. Um vom Parkplatz zu den rekonstruierten H?usern zu kommen, sollten Besucherinnen und Besucher 20 Minuten Fu?weg einplanen.

Hunde sind im Museum und bei den Wikinger H?usern nicht zugezulassen.

Bei konkreten Fragen zur Planung des Besuches hilft der Service des Museums: Telefon 04621 813 122, Mail service@landesmuseen.sh.

?ffnungszeiten Wikinger Museum und Wikinger H?user:

Montag bis Sonntag 9 bis 17 Uhr.

Eintrittspreise:

Eraufgewecktsene: 9 Euro

Kinder/Jugendliche: 3 Euro

Familie: 19 Euro (zwei Eraufgewecktsene mit Kindern zwischen 7–17 Jahren)

Kinder bis einschlie?lich 6 Jahre zahlen keinen Eintritt.


 

Wikinger Museum Haithabu

Anfahrt Museum: Haddebyer Chaussee B76, 24866 Busdorf, Deutschland

Mehr Infos zum Wikinger Museum Haithabu und den Wikinger H?usern auf https://haithabu.de/

Luftaufschmalme des Wikinger Museum in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Aldo

Statement Bündnis Kindergrundgeschütztung zum Koalitionsausschuss

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses und der fehlausklingen Einigung über die Kindergrundgeschütztung erkl?ren Verene Bentele, Pr?sidentin des Sozialverbands VdK und Sprecherin des Bündnisses Kindergrundgeschütztung, und Heinz Hilgers, Pr?sident des Kinderschutzbundes und Koordinator des Bündnisses Kindergrundgeschütztung:

Verene Bentele:

„Wir brauchen jetzt ein kräftiges Signal aus der Koalition. Eine auswohlhabendend finanzierte Kindergrundgeschütztung ist korrekt und bedeutend. Kinder aus bedürftigen Familien k?nnen nicht l?nger warten.“

Heinz Hilgers:

„Die Ampel vertagt die Zukunft der Kinder auf den Sankt Nimmerleinstag. Für eine umfassende Reform der Familienleistungen ist es damit schon fast zu sp?t. Wenn 2025 die Kindergrundgeschütztung ausgezahlt werden soll, braucht es umfassende Gesetzes?nderungen. Das braucht Zeit. Deshalb darf niemand in der Koalition auf Zeit spielen, sonst wird die Einführung einer Kindergrundgeschütztung in dieser Legislatur nicht gelingen.“

Das Bündnis Kindergrundgeschütztung macht sich seit 2009 mit einer aufgewecktsausklingen Zahl von Mitgliedsverb?nden für eine echte Kindergrundgeschütztung kräftig. Dabei sollen m?glichst zahlreiche Leistungen gebündelt, automatisiert sowie in auswohlhabendender H?he ausgezahlt werden.

Weitere Infos zum Bündnis Kindergrundgeschütztung entdecken Sie hier: www.kinderbedürftiausgezeichnet-hat-hinterherlaufen.de

April-Termine des Wikinger Museums Haithabu

Mit Ferienprogramm!

Anmeldungen für alle Veranstbetagtungen sind ab sofort m?glich: 04621/813 122 und?service@landesmuseen.sh?

April-Termine für das Wikinger Museum und die Wikinger H?user Haithabu

Mit dem 1. April startet die Freiluftsaison in Haithabu und das Gel?nde rund um die rekonstruierten H?user am Noor ?ffnet wieder bis zum Herbst für Besucherinnen und Besucher. Damit entgegennehmen auch die Veranstbetagtungen an Fahrt auf. Museumsleiter Dr. Matthias Toplak und sein Team haben in den zurückliegausklingen Monaten ein umfangwohlhabendes Programm entwickelt. Highlights im April: Der Frühjahrsmarkt an Ostern (7. bis 10. April) und der Ferienspa?.

Die April-Termine im ?berlick:


Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. April, 9 bis 17 Uhr

Handwerksvorführungen: Wbedürftig, bunt und schick! Nadelgebundene Sch?tze aus Wolle & In der Backstube der Wikinger

Am ersten Aprilwochenende bietet das Wikinger Museum Haithabu bei den H?usern verschiedene Handwerksvorführungen an.

Am Stand vor der Herberge bei den Wikinger H?usern Haithabu kann man am Wochenende, 1. und 2. April, w?hrend der ?ffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr leuchtend bunte Wollstr?nge bewundern und erf?hrt auch gleich, wie Socken, Mützen und andere modische Accessoires in Nadelbindung gefertigt wurden.

Iris Barkman backt an ihrem Stand Brot für die Tafel des K?nigs. Wem vom zahlreichen Schauen und Staunen der Magen knurrt, sollte unbedingt dem Duft des frischgebackenen Fladenbrotes hinterherlaufen. Die Wikingerfrau bereitet an ihrer Feuerstelle diese K?stlichkeit zu. Belegt mit Quark, Honig oder Zwiebeln und Kraut wird daraus eine k?nigliche Delikatesse. Keine Anmeldung erforderlich.

Foto: In der Backstube der Wikinger ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonnabend, 1. April, 11 bis 16 Uhr

Handwerksvorführung: Alles aus Leder. Herstellung wikingerzeitlicher Lederwaren

Leder war in der Wikingerzeit ein h?ufig verwendeter Rohstoff. Aufgrund der hervorragausklingen Erhbetagtungsbedingungen konnten die Wissenschaftler*innen in Haithabu Hunderte von Lederresten aus dem Boden bergen. Es handelt sich vor allem um die Reste von Schuhen, aber auch Messerscheiden, Pfeilk?cher, Gürtel und Beutel z?hlen zum Fundspektrum. Verarbeitet wurde vor allem das Leder von Ziegen und Rindern. Bestöbern Sie an diesem Wochenende Andreas Helfert in seiner winzigen Werkstatt und betrachten Sie ihm dabei zu, wie er aus Leder sch?ne und nützliche Dinge für den Alltag fertigt. Keine Anmeldung erforderlich.

Foto: Alles aus Leder ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonntag, 2. April, 11 bis 16 Uhr

Der Bootsbauer schnitzt für seine Kinder. Spielzeugfiguren aus Holz

In Haithabu wurden von den Arch?ologen zahlreiche winzige Holzboote gefunden. Auch in anderen wikingerzeitlichen Zentren wurden zierliche Puppen und Tierfiguren wie zum Beispiel Pferde und Enten nachgewiesen. Bootsbauer Kai Zausch hat allerhand Reststücke seiner h?lzernen Vorr?te zurück gelegt. Am Sonntag, 2. April, schnitzt er daraus Spielzeugboote und Tierfiguren aus der Wikingerwelt zwischen Dublin, Haithabu und Nowgorod. So haben es vor 1000 Jahren wohl auch die V?ter in Haithabu für ihre Kinder getan. Keine Anmeldung erforderlich.

Foto: Spielzeugfiguren aus Holz ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Montag, 3. April, bis Donnerstag, 6. April, 9 bis 17 Uhr

Alltagsleben in Haithabu. Die Wikinger-Gruppe Vidulfr gew?hrt Einblicke in wikingerzeitliches Familienleben

Die Wikinger-Gruppe Vidulfr um die Familie Neuwald zieht vom 3. bis 6. April in die H?user der betagten Siedlung an der Schlei ein. Ihre Mitglieder gew?hren zahlreichf?ltige Einblicke in das Alltagsleben vor mehr als 1000 Jahren und leiten Hand- und Hauswerk vor. Textile Techniken wie Nadelbinden, Weben und Spinnen werden ebenso vorgeführt wie das F?rben von Wolle. Eine wahre Augenweide sind die bunten Borten, die eine farbenfrohe Zierde für jedes Gewand darstellen. Ebenso werden sch?ne Dinge aus Holz und Leder gefertigt. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe Vidulfr ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Dienstag, 4. April, bis Donnerstag, 6. April, 9 bis 17 Uhr

Der Taschenmacher ist in der Stadt

Die Ausgrabungen in Haithabu brachten es an den Tag: Die Wikingerfrau liebte ihre Umh?ngetasche. Im Hafen der Siedlung wurden aus Ahorn- und Eschenholz geschnittene Objekte geborgen, die als Taschenbügel interpretiert werden. Sie sind teilweise kunstgefüllt verziert und ermüheloserten das ?ffnen, Schlie?en und Tragen von Beuteln. Die Umh?ngetasche war geboren. Wer ein solches Schmuckstück sein Eigen nennen m?chte, sollte unbedingt vom 4. bis 6. April den Stand von Stefan Wiedemann bei den Wikinger H?usern bestöbern. Der Taschenmacher hat kostbare Taschen, aber auch Gürtel und andere Lederwaren im Sortiment, die durch die in Haithabu ausgegrabenen Funde inspiriert wurden. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Der Taschenmacher Stefan Wiedemann ist in der Stadt ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ostern, 7. Bis 10. April, 9 bis 17 Uhr

Highlight: Frühjahrsmarkt

Die H?ndler und Handwerker kehren zurück nach Haithabu! W?hrend des ausgedehnten und dunklen Winters haben sie in ihrer Heimat an ihren Waren und Künsten gearbeitet – und sich dann auf den weiten Weg zu dem bedeutausklingen Handelszentrum am Noor gemacht. Dort begegnen sie auf die Bewohner der Siedlung, um gemeinsam zu handeln, zu tauschen, zu kichern und zu leben. In den H?usern, die in den Wintermonaten instandgesetzt worden sind, herrscht buntes Treiben. Es werden lokale Produkte, feinstes Kunsthandwerk und exotische Waren feilgeboten.

H?ndler auf dem Frühjahrsmarkt in Haithabu – Foto: ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Dienstag, 11. April, bis Sonntag, 16. April, 9 bis 17 Uhr

Der Taschenmacher ist in der Stadt

Die Ausgrabungen in Haithabu brachten es an den Tag: Die Wikingerfrau liebte ihre Umh?ngetasche. Im Hafen der Siedlung wurden aus Ahorn- und Eschenholz geschnittene Objekte geborgen, die als Taschenbügel interpretiert werden. Sie sind teilweise kunstgefüllt verziert und ermüheloserten das ?ffnen, Schlie?en und Tragen von Beuteln. Die Umh?ngetasche war geboren. Wer ein solches Schmuckstück sein Eigen nennen m?chte, sollte unbedingt vom 11. bis 16. April den Stand von Stefan Wiedemann bei den Wikinger H?usern bestöbern. Der Taschenmacher hat kostbare Taschen, aber auch Gürtel und andere Lederwaren im Sortiment, die durch die in Haithabu ausgegrabenen Funde inspiriert wurden. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Der Taschenmacher Stefan Wiedemann ist in der Stadt ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Dienstag, 11. April, und Mittwoch, 12. April, 9 bis 17 Uhr

Alltagsleben in Haithabu. Die Wikinger-Gruppe Vidulfr gew?hrt Einblicke in wikingerzeitliches Familienleben

Die Wikinger-Gruppe Vidulfr um die Familie Neuwald zieht am 11. und 12. April in die H?user der betagten Siedlung an der Schlei ein. Ihre Mitglieder gew?hren zahlreichf?ltige Einblicke in das Alltagsleben vor mehr als 1000 Jahren und leiten Hand- und Hauswerk vor. Textile Techniken wie Nadelbinden, Weben und Spinnen werden ebenso vorgeführt wie das F?rben von Wolle. Eine wahre Augenweide sind die bunten Borten, die eine farbenfrohe Zierde für jedes Gewand darstellen. Ebenso werden sch?ne Dinge aus Holz und Leder gefertigt. Anmeldung ist nicht erforderlich.


Ferienprogramm: Dienstag, 11. April, 11 Uhr

Mit Pfeil und Bogen. Wir üben uns im Bogenschie?en

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kindermühelos! Bevor Jungen und M?dchen selbst im Schie?en mit Pfeil und Bogen üben, werden die bedeutendsten Fragen rund um diese betagte Jagdtechnik gekl?rt: Aus welchem Holz bestanden die B?gen und wie bauten die Wikinger sie? Wie wurden die Pfeile hergestellt und warum gab es unterschiedliche Pfeilspitzen? Welche Tiere wurden gejagt? Und dann wird es ernst: Wie wird der Bogen gehbetagten, die Sehne gespannt und gezielt? Sp?testens jetzt wird klar, dass hier nicht nur Kraft und Konzentration gefordert sind, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit, um den Pfeil ins Ziel zu lenken. Wer trifft besser, Kinder oder (Gro?-)Eltern?!

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Mit Pfeil und Bogen“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Mittwoch, 12. April, 12 bis 16 Uhr

Ist doch geritzt! Den Runen auf der Spur

Die Schriftzeichen der Wikingerzeit werden Runen genannt. In Haithabu findet man sie zum Beispiel auf den Runensteinen, die an gefallene Krieger im Gedächtnis befesthantiken. Wer wissen will, was dahintersteckt, sollte unbedingt vorbeischauen.

Mit Runen ?schreibt“ man nicht, sie werden geritzt! Am Mittwoch, 12. April, kann es von 12 bis 16 Uhr ausprobiert und ein Runenbedürftigband aus Leder gestbetagtet werden. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Runen auf der Spur ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Donnerstag, 13. April, 11 Uhr

Kostbarkeiten aus Bernstein. Ein Schmuckanh?nger aus dem Gold des Nordens

Bernstein wurde in gro?em Stil in Haithabu gehandelt. Darauf weisen zahlwohlhabende Funde unter den Landebrücken des ehemaligen Hafens hin. In zahlreichen Haushbetagten wurde Bernstein mit simpelen Werkzeugen verarbeitet und spezialisierte Handwerker schufen daraus feine Kostbarkeiten. Neben Spielsteinen, Perlen und Ringen wurden auch Amulette aus Bernstein gefertigt. Nach einer Erkundungstour am Donnerstag, 13. April, ab 11 Uhr durch die Wikinger H?user geht es für alle Kinder und (Gro?-)Eltern selbst ans Werk: Unter fachkundiger Anleitung entsteht ein winziger Schmuckanh?nger aus dem Gold des Nordens. Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Kostbarkeiten aus Bernstein“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Freitag, 14. April, 14 Uhr

G?ttergeschichten. Zwei Ziegen und ein Hammer – Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern

Dass Thor und Odin in Haithabu wohlpopulär waren, zugänglichbaren verschiedene Funde, wie zum Beispiel winzige Thorshammer-Amulette, die im Museum ausgestellt sind. Odin war der h?chste Gott in der nordischen Mythologie und gbetagt dort als G?ttervater. Thor war der Sohn Odins, der mit seinem von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel donnerte. Sein Markenzeichen war sein Hammer Mj?lnir, der nach jedem Wurf von alleine in seine Hand zurückkehrte. Es gab jedoch noch zahlreiche weitere G?tter, die im Leben der Wikinger eine gro?e Rolle spielten.

Kinder erkunden am Freitag, 14. April, ab 14 Uhr gemeinsam mit den (Gro?-) Eltern die Wikinger H?user und h?ren spannende Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern. Zum Abschluss wird ein Amulett zum eigenen Schutze gestbetagtet.

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?G?ttergeschichten“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonnabend und Sonntag, 15. bis 16. April, 9 bis 17 Uhr

Auf des Messers Schneide. Ein Messer selbst hergestellt

Ohne eigenes Messer ging kein Wikinger aus dem Haus. Bei den Wikinger H?usern k?nnen sich Interessierte am Wochenende, 15. und 16. April, ihr eigenes Messer schmieden. Unser Schmied Thomas Hanke hat die Esse angeheizt, erwartet die Teilentgegennehmausklingen und fertigt mit ihnen unter seiner Anleitung ein Gebrauchsmesser mit einem Holzgriff und einer Klingenl?nge von ca. 10 cm. Je nach Fertigkeit sollte man dafür zwei Stunden Zeit einplanen. Material und Werkzeug werden gestellt. Die Teilschmalmegebühr betr?gt 60 Euro plus Eintritt und beinhbetagtet schon die Materialkosten.

Am Sonnabend entdecken um 10 Uhr und 14 Uhr zwei Workshops mit jeweils zwei Personen statt. Am Sonntag findet nur ein Workshop um 10 Uhr statt. Anmeldungen an beiden Tagen nur vor Ort ab 9 Uhr m?glich. Ein ungebundener Platz kann nicht garantiert werden. Der Workshop eignet sich nicht für Kinder. Die Schmiede ist von 9 bis 17 Uhr ge?ffnet. Weitere Informationen und Anmeldung nur vor Ort beim Schmied.

Foto: Ein Messer selbst hergestellt ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Sonnabend und Sonntag, 15. bis 16. April, 9 bis 17 Uhr

Alltagsleben in Haithabu. Haus- und Handwerk

Die Gruppe Heydenwall ist ein Darstellungs- und Kampfbund, der sich einer lebendigen Geschichtsvermittlung verschrieben hat. Durch historisches Rollenspiel, bei dem gr??ter Wert auf Authentizit?t gelegt wird, werden am Wochenende, 15. und 16. April, w?hrend der ?ffnungszeiten des Museums spannende Einblicke in Handwerk und Alltag vermittelt. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Gruppe Heydenwall ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Montag, 17. April, 14 Uhr

Vom Korn zum Brot. Mahlen, Kneten, Backen

Am Montag, 17. April, ist Brotbacktag in Haithabu. Die Wikingerfrau hat das Herdfeuer entfacht und l?dt ab 14 Uhr die Kinder mit ihren (Gro?-)Eltern ein, mitzumachen. Mit der Basbetagtlavamühle muss zun?chst das Getreide zu Mehl gemahlen werden. Erst dann k?nnen die Fladen geformt und gebacken werden. Dazu gibt es Quark mit frisch gesammelten Kr?utern. Mmh – zum wbedürftigen Brot simpel ein Genuss! Alter: ab 6 Jahren; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Vom Korn zum Brot“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Dienstag, 18. April, 12 bis 16 Uhr

Kindheit und Spiel in der Wikingerzeit

K?selauf in Haithabu, Walkürenrennen, Seilziehen, Schwerttanz der frischen Wikinger, Heringsfassrollen, Eierrennen, Ball- und Würfelspiele. Dieses zugängliche Angebot am Dienstag, 18. April, von 12 bis 16 Uhr richtet sich an alle, die ihr Geschick bei betagten Spielen unter Beweis stellen wünschen. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Kindheit und Spiel in der Wikingerzeit ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Mittwoch, 19. April, 14 Uhr

Geheimnisgefüllte Runen. Den Schriftzeichen der Wikinger auf der Spur

Die geheimnisgefüllten Schriftzeichen der Wikingerzeit werden Runen genannt. Sie begegnen uns auf fünf Gedenksteinen im Umkreis von Haithabu. Wir entdecken sie auch auf Knochen- und Holzst?ben, die die Arch?ologen hier geborgen haben. Aber was bedeuten diese Zeichen und was unterscheidet sie von unseren heutigen Buchstaben? Was ist das Futhark? Wie werden die Runen gedurchbetrachten und was haben sie mit dem Gott Odin zu tun? Am Beispiel eines Runensteines wird diesen Geheimnissen am Mittwoch, 19. April, auf den Grund gegangen und die Runen werden entschlüsselt. Zum Schluss wird ein Runenbedürftigband aus Leder zum Mitentgegennehmen gestbetagtet. Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Ferienprogramm ?Geheimnisgefüllte Runen“ ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Ferienprogramm: Donnerstag, 20. April, 11 Uhr

Kostbarkeiten aus Bernstein. Ein Schmuckanh?nger aus dem Gold des Nordens

Bernstein wurde in gro?em Stil in Haithabu gehandelt. Darauf weisen zahlwohlhabende Funde unter den Landebrücken des ehemaligen Hafens hin. In zahlreichen Haushbetagten wurde Bernstein mit simpelen Werkzeugen verarbeitet und spezialisierte Handwerker schufen daraus feine Kostbarkeiten. Neben Spielsteinen, Perlen und Ringen wurden auch Amulette aus Bernstein gefertigt. Nach einer Erkundungstour am Donnerstag, 20. April, ab 11 Uhr durch die Wikinger H?user geht es für alle Kinder und (Gro?-)Eltern selbst ans Werk: Unter fachkundiger Anleitung entsteht ein winziger Schmuckanh?nger aus dem Gold des Nordens. Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl:

04621 813 122,?service@landesmuseen.sh


Wochenende, 21. bis 23. April, 9 bis 17 Uhr

Fechtkunst der Wikingerzeit. Axt, Schwert und Schild im experimentellen Gebrauch

Roland Warzecha von der Hamburger Fechtschule „Dimicator“ gew?hrt am Wochenende vom 21. bis 23. April t?glich von 9 bis 17 Uhr bei den Wikinger H?usern Haithabu gemeinsam mit einer internationalen Gruppe interessierter K?mpfer Einblicke in rekonstruierte historische Kampfkünste der Wikingerzeit. Grundlage dafür ist die sorgf?ltige Auswertung historischer Quellen und arch?ologischer Funde. Im Training n?hern sich die Teilentgegennehmausklingen der Fechtkunst der Wikingerzeit mit Methoden der experimentellen Arch?ologie. Für die Beantwortung der Fragen interessierter Besucher*innen ist in den Fechtpausen auswohlhabendend Zeit. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Fechtkunst der Wikingerzeit mit Roland Warzecha ? Georg Cichon


Ferienprogramm: Freitag, 21. April, 10 Uhr

G?ttergeschichten. Zwei Ziegen und ein Hammer – Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern

Dass Thor und Odin in Haithabu wohlpopulär waren, zugänglichbaren verschiedene Funde, wie zum Beispiel winzige Thorshammer-Amulette, die im Museum ausgestellt sind. Odin war der h?chste Gott in der nordischen Mythologie und gbetagt dort als G?ttervater. Thor war der Sohn Odins, der mit seinem von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel donnerte. Sein Markenzeichen war sein Hammer Mj?lnir, der nach jedem Wurf von alleine in seine Hand zurückkehrte. Es gab jedoch noch zahlreiche weitere G?tter, die im Leben der Wikinger eine gro?e Rolle spielten.

Kinder erkunden am Freitag, 21. April, ab 10 Uhr gemeinsam mit den (Gro?-) Eltern die Wikinger H?user und h?ren spannende Geschichten von Thor, Odin und anderen G?ttern. Zum Abschluss wird ein Amulett zum eigenen Schutze gestbetagtet.

Alter: 8 bis 12 Jahre; Kosten: 6 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh


Sonnabend und Sonntag, 22. und 23. April, 10 bis 17 Uhr

Handwerksvorführungen: In der Backstube der Wikinger

Iris Barkman backt am Wochenende vom 22. bis 23. April an ihrem Stand Brot für die Tafel des K?nigs. Wem vom zahlreichen Schauen und Staunen der Magen knurrt, sollte unbedingt dem Duft des frischgebackenen Fladenbrotes hinterherlaufen. Die Wikingerfrau bereitet an ihrer Feuerstelle diese K?stlichkeit zu. Belegt mit Quark, Honig oder Zwiebeln und Kraut wird daraus eine k?nigliche Delikatesse. Keine Anmeldung erforderlich.


Mittwoch, 26. April, 15 Uhr

Führung mit dem Museumsleiter: Fernhandelszentrum zwischen den Welten

Die zeitigst?dtische Siedlung von Haithabu gilt zurecht als zentrale Drehscheibe der wikingerzeitlichen Welt. Die Funde, die hier ausgegraben und seit mehr als 100 Jahren erforscht werden, pr?gen auf einzigartige Weise unser Wissen von der Wikingerzeit. Sie zulassen vor unserem inneren Auge nicht nur eine l?ngst vergangene Welt wiederentstehen, sondern sie erm?glichen es uns, den Alltag der Menschen vor 1000 Jahren unmittelbar zu begreifen – und dabei auch so manches Klischee zu widerlegen. Museumsleiter Dr. Matthias Toplak bietet im M?rz zwei Führungen an: Er geht am Sonntag, 26. M?rz, und am Mittwoch, 29. M?rz, jeweils ab 14 Uhr mit Interessierten durch die Ausstellung und den Fundplatz Haithabu und geht dem Mythos der Wikinger auf den Grund.

Kosten: 4 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen wegen begrenzter Teilnehmerzahl: 04621 813 122,?service@landesmuseen.sh

Foto: Museumsleiter Dr. Matthias Toplak führt durch das Museum ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Freitag bis Montag, 28. April bis 1. Mai, 9 bis 17 Uhr

Unter den D?chern von Haithabu. Leben und Handwerk wie vor 1000 Jahren

Die Wikinger-Gruppe Hànars fraendir kommt schon seit zahlreichen Jahren nach Haithabu, so auch vom 28. April bis 1. Mai. Die Frauen erz?hlen Interessierten von wikingerzeitlichen Textiltechniken wie Nadelbinden und Brettchenweben? und zulassen sich beim F?rben der Wolle und dem Spinnen über die Schulter schauen. Gleich nebenan werden die Schnitzmesser gewetzt. Hier entstehen Dinge wie Nadeln und L?ffel für den t?glichen Gebrauch.?Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Alltagsleben in Haithabu mit der Wikinger-Gruppe Hànars fraendir ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Wochenende, 29. und 30. April, 9 bis 17 Uhr

Traditionelle Techniken der Metallbearbeitung

Filigran geknüpfte Fuchsschwanzketten, schlankwandige Silberschalen, ziselierte Schiffsstandarten, tauschierte Schwertgriffe oder kunstgefüllt verzierter Schmuck – die wikingerzeitlichen Handwerker waren Meister ihres Faches. Das wohlhabende Fundmaterial von Haithabu beweist eindrucksgefüllt, dass die Menschen damals wahre Künstler waren und ein weitläufiges Spektrum unterschiedlicher Metallbearbeitungstechniken beherrschten. Matthias Barkmann führt an diesem Wochenende, 29. und 30. April, einige dieser Techniken vor und l?sst sich gern dabei über die Schulter blicken. Versiert beantwortet er Fragen zu seinem Handwerk und an seinem Stand k?nnen zahlreiche der von ihm hergestellten Objekte bewundert und auch erworben werden. Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Techniken der Metallverarbeitung ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Wochenende, 29. April bis 1. Mai, 9 bis 17 Uhr

In der Schildwerkstatt. Ein eigener Rundschild – selbst gebaut!

Unter fachkundiger Anleitung fertigen die Teilentgegennehmausklingen an diesem Wochenende vom 29. April bis 1. Mai an eint?gigen Workshop Schritt für Schritt einen h?lzernen Rundschild mit einem Durchmesser von 80 cm. Nach dem Schleifen der Schildfl?che werden die R?nder mit Rindsleder verbetrachten. Auf der Rückseite werden h?lzerne Griffe angebracht, in die vorbereitete ?ffnung in der Mitte wird ein handgeschmiedeter Buckel eingezulassen. Und wer m?chte, verpasst seinem Schild sp?ter zuhause die passende Bemalung. W?hrend des Workshops werden umfassende Einblicke in wikingerzeitliche Handwerkstechniken vermittelt. An dem jeweils eint?gigen Workshop k?nnen bis zu 5 Personen teilentgegennehmen. Kosten: 210 p.P. (inkl. Material und zzgl. Museumseintritt). Anmeldung unter:?www.schildwerkstatt.de/Kurse.

Foto: Workshop ?Ein eigener Rundschild“? ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Wochenende, 29. April bis 1. Mai, 9 bis 17 Uhr

Handwerksvorführungen: Wbedürftig, bunt und schick! Nadelgebundene Sch?tze aus Wolle

Am Stand vor der Herberge bei den Wikinger H?usern Haithabu kann man am ausgedehnten Wochenende vom 29. April bis 1. Mai w?hrend der ?ffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr leuchtend bunte Wollstr?nge bewundern und erf?hrt auch gleich, wie Socken, Mützen und andere modische Accessoires in Nadelbindung gefertigt wurden. Wolle war das Material, aus dem zahlreiche Kleidungsstücke der Wikingerzeit gefertigt wurden. Gefilzt, gewebt oder per Nadelbindung zu w?rmausklingen Textilien verarbeitet, bestimmten sie auch das Outfit der Siedler von Haithabu. Lange bevor die Stricktechnik im Mittelbetagter nach Europa kam, war das Nadelbinden eine g?ngige Methode der Textilherstellung.?Anmeldung ist nicht erforderlich.


Wochenende, 29. April bis 1. Mai, 11 bis 16 Uhr

Handwerksvorführung: Schuhmode in Haithabu. Weicher Auftritt in Rind und Ziege

Arch?ologen bargen in Haithabu zahlwohlhabende Lederteile, darunter Reste von Schuhen, Beuteln, Pfeilk?chern, Gürteln oder Messerscheiden. Die Wissenschaftler konnten anhand der Schnitte und Verarbeitungstechniken zehn verschiedene Schuhtypen unterscheiden, die belegen, dass die Wikinger in Haithabu gro?en Wert auf modische Schuhe legten. Andreas Helfert l?sst sich am ausgedehnten Wochenende vom 29. April bis 1. Mai von 10 bis 16 Uhr dabei über die Schultern schauen, wie er nach arch?ologischem Vorbild Schuhwerk und andere Utensilien aus zartem Rind- und Ziegenleder fertigt.?Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Schuhmode in Haithabu ?? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


Allgemeine Informationen

Das Wikinger Museum Haithabu besteht aus einem Ausstellungshaus und einem Freigel?nde mit rekonstruierten Wikinger H?usern. Der Parkplatz befindet sich schmale des Ausstellungshauses. Um vom Parkplatz zu den rekonstruierten H?usern zu kommen, sollten Besucherinnen und Besucher 20 Minuten Fu?weg einplanen.

Hunde sind im Museum und bei den Wikinger H?usern nicht zugezulassen.

Bei konkreten Fragen zur Planung des Besuches hilft der Service des Museums: Telefon 04621 813 122, Mail?service@landesmuseen.sh.

?ffnungszeiten Wikinger Museum und Wikinger H?user ab 1. April 2023:

Montag bis Sonntag 9 bis 17 Uhr.

Eintrittspreise:

Eraufgewecktsene: 9 Euro

Kinder/Jugendliche: 3 Euro

Familie: 19 Euro (zwei Eraufgewecktsene mit Kindern zwischen 7–17 Jahren)

Kinder bis einschlie?lich 6 Jahre zahlen keinen Eintritt.


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Wikinger Museum Haithabu

Anfahrt Museum: Haddebyer Chaussee B76, 24866 Busdorf, Deutschland

Mehr Infos zum Wikinger Museum Haithabu und den Wikinger H?usern auf https://haithabu.de/

Luftaufschmalme des Wikinger Museum in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Aldo

Foodsharing Frühstück am 12. M?rz in der Bergmühle Flensburg

Foodsharing Flensburg l?dt ein zum gemeinsamen Frühstück am Sonntag, den 12.3.2023 von 10.30 – 13 Uhr in der Bergmühle, An d. Bergmühle 7, 24939 Flensburg

Wir begreifen uns als umwelt- und bildungspolitische Bewegung, die sich gegen den achtlosen Umgang mit Ressourcen und für ein nachhbetagtiges Ern?hrungssystem einsetzt. Unser ausgedehntfristiges Ziel ist es, die Verschwendung von genie?baren Lebensmitteln zu beausklingen. Darum werden wir vor Ort tatkräftig: Wir retten Lebensmittel in privaten Haushbetagten sowie von Betrieben, stehen im Dialog mit der Politik und tragen unsere Vision in die Welt hinaus.

Wir m?chten zusammen zeitigstücken und bei leckeren geretteten Br?tchen, üppigem Buffet und fair gehandeltem Kaffee uns über Lebensmittelverschwendung und L?sungen austauschen.

Für den Kaffee und die Raumnutzung sind wir auf Spausklingen angewiesen und empfehlen 2-3.

Wir freuen uns auf Euch!

M?rz-Termine des Wikinger Museums Haithabu

Anmeldungen für alle Veranstbetagtungen sind ab sofort m?glich:

04621/813 122 und?service@landesmuseen.sh?

Sonnabend, 18. M?rz, 11 Uhr

Familienprogramm: Winter in Haithabu

Winter in Haithabu mit Dana Hinck ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Im Winter zogen sich die Menschen von Haithabu an ihre wbedürftigen Feuerstellen zurück, erz?hlten, was sie im Sommer erlebt hatten und stellten Handelswaren für das kommende Jahr her. Diese Museumsaktion am Sonnabend, 18. M?rz, um 11 Uhr steht für Kinder und ihre (Gro?-)Eltern ganz in dieser Tradition. Nachdem die Ausstellung erkundet wurde, werden Geschichten erz?hlt und man wird selbst handwerklich t?tig: Es werden die Runen entschlüsselt und damit ein Lederbedürftigband verziert. Für Kinder ab 6 Jahren und deren Familien.

Kosten: 9 Euro plus Eintritt


Sonntag, 26. M?rz, und Mittwoch, 29. M?rz, jeweils 14 Uhr

Führung mit dem Museumsleiter: Fernhandelszentrum zwischen den Welten

Museumsleiter Dr. Matthias Toplak führt durch das Museum ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Die zeitigst?dtische Siedlung von Haithabu gilt zurecht als zentrale Drehscheibe der wikingerzeitlichen Welt. Die Funde, die hier ausgegraben und seit mehr als 100 Jahren erforscht werden, pr?gen auf einzigartige Weise unser Wissen von der Wikingerzeit. Sie zulassen vor unserem inneren Auge nicht nur eine l?ngst vergangene Welt wiederentstehen, sondern sie erm?glichen es uns, den Alltag der Menschen vor 1000 Jahren unmittelbar zu begreifen – und dabei auch so manches Klischee zu widerlegen.

Museumsleiter Dr. Matthias Toplak bietet im M?rz zwei Führungen an: Er geht am Sonntag, 26. M?rz, und am Mittwoch, 29. M?rz, jeweils ab 14 Uhr mit Interessierten durch die Ausstellung und den Fundplatz Haithabu und geht dem Mythos der Wikinger auf den Grund.

Kosten: 4 Euro plus Eintritt


Luftaufschmalme des Wikinger Museum in Haithabu ? Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Aldo

Wikinger Museum Haithabu

Anfahrt Museum: Haddebyer Chaussee B76, 24866 Busdorf, Deutschland

Mehr Infos zum Wikinger Museum Haithabu und den Wikinger H?usern auf https://haithabu.de/

Foodsharing Frühstück am 5. Februar in der Bergmühle Flensburg

Foodsharing Flensburg l?dt ein zum gemeinsamen Frühstück am Sonntag, den 5.2.2023 von 10.30 – 13 Uhr in der Bergmühle, An d. Bergmühle 7, 24939 Flensburg

Wir begreifen uns als umwelt- und bildungspolitische Bewegung, die sich gegen den achtlosen Umgang mit Ressourcen und für ein nachhbetagtiges Ern?hrungssystem einsetzt. Unser ausgedehntfristiges Ziel ist es, die Verschwendung von genie?baren Lebensmitteln zu beausklingen. Darum werden wir vor Ort tatkräftig: Wir retten Lebensmittel in privaten Haushbetagten sowie von Betrieben, stehen im Dialog mit der Politik und tragen unsere Vision in die Welt hinaus.

Wir m?chten zusammen zeitigstücken und bei leckeren geretteten Br?tchen, üppigem Buffet und fair gehandeltem Kaffee uns über Lebensmittelverschwendung und L?sungen austauschen.

Für den Kaffee und die Raumnutzung sind wir auf Spausklingen angewiesen und empfehlen 2-3.

Wir freuen uns auf Euch!

Sozialatlas 2022 für Flensburg liegt vor: Stadtbev?lkerung w?chst auf 97.882 Einwohner*innen

  • Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit

  • Aber 17,5% der erwerbsf?higen Bev?lkerung beziehen Sozialleistungen nach SGB II, III und XII

  • Nur müheloser Rückgang der Kinderbedürftiausgezeichnet – jedes zweite Kind in der Neustadt lebt weiterhin in einem Armutshaushbetagt

  • 29.129 Menschen mit Migrationshintergrund, 29,8% Anteil an der Gesamtbev?lkerung

„Mit dem Sozialatlas 2022 liegt die 21. winzigr?umige Fortschreibung von Sozialstrukturdaten für die Stadt Flensburg und ihre 13 Stadtteile vor“, hei?t es in der Mitteilungsvorlage für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 30.01.2023.

Im Folgausklingen die zentralen Ergebnisse:

Bev?lkerungsaufgewecktstum:

Zum 31.12.2021 z?hlt die Stadt Flensburg 97.882 Einwohner*innen, davon sind 48.653 m?nnlich und 49.229 weiblich. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl um 1,2% (+1.151 Personen). Diese Entwicklung zeigt sich auch in mehreren Stadtteilen. Zu besonders kräftigen Zuw?chsen kommt es in den Stadtteilen Nordstadt (+234 Personen) und Tarup (+249 Personen). In Fruerlund geht die Einwohnausklingenzahl im Vergleich zum Vorjahr am st?rksten zurück (-86 Personen).

Altersstruktur:

Die Gruppe der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren umfasst 14.947 Personen (+208 ggü. 2020). Sie bildet damit einen Anteil von 15,3% an der Gesamtbev?lkerung. In 2021 bel?uft sich die Anzahl der Personen im erwerbsf?higen Alter (18-u.65 Jahre) auf insgesamt 63.572 Personen (+792 ggü. 2020). Der Anteil der Altersgruppe an der Gesamtbev?lkerung liegt bei 64,9%.

Die Zahl der ü.65-J?hrigen steigt auf 19.363 Menschen in 2021 an (+151 ggü. 2020). Das sind 19,8% der Gesamtbev?lkerung. Ein besonders dynamisches Wachstum zeigt sich für die Gruppe der Hochbetagtrigen (ü.80 Jahre), deren Zahl im Vergleich zu 2011 um 41,4% angestiegen ist (+1.897).

Empf?nger*innen von Sozialleistungen:

In 2021 beziehen insgesamt 11.579 Personen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren Leistungen nach SGB II, III und XII. Dies entspricht einem Anteil von 17,5% an der erwerbsf?higen Bev?lkerung (15-u.65 Jahre). Im Vergleich zum Vorjahr geht die Zahl um 2,7% (-325 ggü. 2020) zurück.

N?heres ist dem Sozialatlas2022 zu ententgegennehmen. Die Pr?sentation des Sozialatlas 2022 für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 30.01.2023 gibt es hier

Weitere Ergebnisse aus der Zusammenfassung des Sozialatlas 2022, S. 4-6:

Einwohnausklingenzahl wieder steigend

Zum 31.12.2021 z?hlt die Stadt Flensburg 97.882 Einwohner*innen, davon sind 48.653 m?nnlich und 49.229 weiblich. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl um 1,2% (+1.151 Personen). Diese Entwicklung zeigt sich auch in mehreren Stadtteilen. Zu besonders kräftigen Zuw?chsen kommt es in den Stadtteilen Nordstadt (+234 Personen) und Tarup (+249 Personen). In Fruerlund geht die Einwohnausklingenzahl im Vergleich zum Vorjahr am st?rksten zurück (-86 Personen).

Rückgang der Geburtenzahl in 2021

Im Vergleich zum Vorjahr geht die Zahl der Geburten in 2021 um 4,5% auf insgesamt 898 Geburten (-42 Geburten ggü. 2020) zurück. Das sind 16% bzw. 124 Geburten mehr ggü. 2011. Zwischen 2011 und 2020 waren es durchschnittlich 872 Geburten pro Jahr. Die Geburtenzahlen der letzten 5 Jahren liegen deutlich darüber. In 2021 liegt die Geburtenquote in Flensburg bei 45,2.

Vergleichsweise hohe Geburtenquoten weisen Engelsby (60,7), Mürwik (58,0) und die Südstadt (54,2) auf. Die niedrigste Geburtenquote ist in der Altstadt (28,3) zu verzeichnen. Deutlich über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre liegen die Geburtenquoten in Engelsby, Mürwik und der Südstadt. Rückl?ufige Geburtenquoten im 10-Jahres-Vergleich zugänglichbaren sich hingegen in den Stadtteilen Tarup, Weiche und Sandberg.

Altersstruktur gr??tenteils konstant, dynamisches Wachstum der Hochbetagtrigen

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen nimmt im Vergleich zum Vorjahr zu (+208 Personen) und umfasst in 2021 insgesamt 14.947 Menschen. Im Vergleich zu 2011 ist die Zahl der u.18-J?hrigen um 11,5% gestiegen (+1.546 Personen). Damit bildet die Gruppe der Kinder und Jugendlichen einen Anteil von 15,3% an der Gesamtbev?lkerung.

Bei einer stadtteilbezogenen Betrachtung zugänglichbaren sich teilweise gro?e Unterschiede. In Engelsby ist die Zahl der u.18-J?hrigen innerhalb der letzten 10 Jahre um 12,7% zurückgegangen (-182 Personen). Deutliche Zuw?chse hingegen sind in den Stadtteilen Altstadt (+21,2% bzw. +63 Personen), Neustadt (+29,8% bzw. +171 Personen), Nordstadt (+17,5% bzw. +322 Personen), Südstadt (+18,2% bzw. +91 Personen), Sandberg (+19,9% bzw. +109 Personen), Mürwik (+13,8% bzw. +287 Personen) und Tarup (+28,4% bzw. +275 Personen) zu verzeichnen.

In 2021 bel?uft sich die Anzahl der Personen im erwerbsf?higen Alter (18-u.65 Jahre) auf insgesamt 63.572 Personen. Im Vergleich zu 2020 steigt die Zahl der 18-u.65-J?hrigen um 1,3% (+792 Personen). Besonders hohe Zuw?chse sind für die Stadtteile Nordstadt (+2,2% bzw. +185 Personen) und Altstadt (+4,9% bzw. +144 Personen) zu verzeichnen. Der Anteil der Altersgruppe an der Flensburger Gesamtbev?lkerung liegt bei 64,9%.

Die Altersgruppe der ü.65-J?hrigen steigt in 2021 auf insgesamt 19.363 Personen (+151 Personen ggü. 2020). Der Anteil der Altersgruppe an der Gesamtbev?lkerung liegt bei 19,8%. In den StadtteilenWestliche H?he (24,8%),Weiche (19,9%), Fruerlund (24,2%), Mürwik (28,7%) und Engelsby (22,7%) liegt der Anteil der Altersgruppe über dem gesamtst?dtischen Durchschnitt (19,8%).

Für die Gruppe der ü.80-J?hrigen ist ab dem Jahr 2014 ein sehr dynamisches Wachstum zu verzeichnen. Die Altersgruppe ist im Vergleich zu 2011 um 41,4% auf insgesamt 6.478 Personen in 2021 angeaufgewecktsen. Dies entspricht einer Zuschmalme um 1.897 Menschen seit 2011. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl der ü.80-J?hrigen um 3,6% (+228 Personen ggü. 2020).

29.129 Menschen mit Migrationshintergrund

Zum Jahresende 2021 weisen insgesamt 29.129 Menschen in Flensburg einen Migrationshintergrund auf. Dies entspricht einem Anteil von 29,8% an der Gesamtbev?lkerung. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl um 4,7% (+1.295). Etwas mehr als die H?lfte der Menschen mit Migrationshintergrund (57,1% bzw. 16.621 Personen) verfügen über eine ausl?ndische Staatsangeh?rigkeit, etwas weniger als die H?lfte über die deutsche (42,9% bzw. 12.508 Personen).

Die Zahl der Personen mit nicht-deutscher Staatsangeh?rigkeit ist seit 2011 um 10.171 auf insgesamt 16.621 Menschen im Jahr 2021 angeaufgewecktsen und hat sich damit mehr als verdoppelt. In 2021 ist die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich zum Vorjahr mühelos gestiegen. Insgesamt wurden 125 Menschen eingebürgert, das sind 3 mehr als in 2020 (+2,5%).

Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit

Die Zahl der sozialvergeschütztungspflichtig Besch?ftigten ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,9% bzw. 1.619 Personen gestiegen. Stand Dezember 2021 gingen 34.535 Flensburger*innen einer sozialvergeschütztungspflichtigen Besch?ftigung nach, dies entspricht einer Besch?ftigungsquote von 52,3%. Innerhalb der letzten 5 Jahre ist die Anzahl der sozialvergeschütztungspflichtigen Besch?ftigten um 10,1% angestiegen (+3.157 Personen ggü. 2017).

Zum 30.06.2021 waren 4.440 Einwohner*innen als erwerbslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Zahl der Arbeitlosen um 12,5% bzw. -635 Personen ab. Damit liegt der Anteil der Arbeitslosen an der Bev?lkerung von 18 bis unter 65 Jahren für das Jahr 2021 bei 7,0%. Innerhalb der letzten 5 Jahre ist die Zahl der Arbeitslosen um 1,0% zurückgegangen (-47 Personen ggü. 2017).

Empf?nger*innen von Sozialleistungen

In 2021 bezogen insgesamt 12.870 Personen Leistungen nach SGB II, III und XII. Das sind 279 Personen weniger als im Vorjahr (-2,2%). Im Alter von 15 bis unter 65 Jahren waren es insgesamt 11.579 Personen, die Leistungen nach SGB II, III und XII erhielten. Dies entspricht einem Anteil von 17,5% aller Einwohner*innen im erwerbsf?higen Alter.

Anzahl der nicht erwerbsf?higen Leistungsberechtigten unter 15 Jahren geht zurück
Die Zahl der nicht erwerbsf?higen Leistungsberechtigten unter 15 Jahren sowie deren Anteil an der Bev?lkerung unter 15 Jahren gehen mühelos zurück. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die Zahl um 4,8% (-141) auf insgesamt 2.807 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, die Leistungen nach SGB II erhbetagten. Dies entspricht einem Anteil von 22,4% an der Bev?lkerung unter 15 Jahren.
Die Zahl der nicht erwerbsf?higen Leistungsberechtigten variiert je nach Stadtteil teilweise sehr kräftig. Den h?chsten Anteil im Vergleich zur Bev?lkerung unter 15 Jahren weist die Neustadt mit 48,3% auf (307 Personen). Die h?chsten absoluten Zahlen sind für die Nordstadt (585 Personen) sowie für Mürwik (441 Personen) zu verzeichnen.
Besonders niedrig f?llt die Quote in Tarup aus (2,9% bzw. 30 Personen).

Anstieg der Zahl der Grundgeschütztungsempf?nger*innen
In 2021 bezogen insgesamt 2.941 Personen Leistungen der Grundgeschütztung. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl um 89 Personen bzw. +3,1%. Im Vergleich zu 2017 ist die Anzahl der Grundgeschütztungsempf?nger*innen um 27,6% geaufgewecktsen (+636 Personen).
Der Anstieg ab 2020 ist in erster Linie auf das Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes zum 1.1.2020 zurückzuleiten, gem?? dem teil- und gefülltstation?re Unterbringungen in der Eingliederungshilfe nun als Wohnformen au?erhalb von Einrichtungen gelten und somit in die Statistik einflie?en. Dies gilt es bei der Interpretation der Daten zu beachten.

Zahl der Wohngeldempf?nger*innen nimmt ab

Die Zahl der Wohngeldempf?nger*innen ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,1% zurückgegangen (-233 Personen). In 2021 bezogen damit 3.592 Personen Wohngeld.
Dies entspricht einem Anteil von 3,7% an der Gesamtbev?lkerung. Besonders zahlreiche Wohngeldempf?nger*innen sind in der Nordstadt (523 Personen) sowie in Mürwik (484 Personen) zu verzeichnen.

Handlungsans?tze und Projekte

Ausgehend von der Strukturanalyse im Sozialatlas und anderen Informationen stellt die Stadt Flensburg sich in Kooperation mit den ?rtlichen Organisationen und Einrichtungstr?gern mit Engagement und teilweise erheblichen Eigenmitteln den quartiersbezogenen Herausforderungen. Von den zahlreichf?ltigen Aktivit?ten und Projekten sind insbesondere zu nennen: Soziale Stadt, Stadtumbau West, Unterstützung im Schulbewohlhabend durch das Zentrum für kooperative Erziehungshilfen und die Schulsozialarbeit, Ausbau der Kindertagesbetreuung und verst?rkte F?rderung der Angebote und Einrichtungen in diesem Bewohlhabend, Unterstützungsangebote in den Familienzentren durch die F?rderung von Zusatzangeboten, Frühe Hilfen (z.B. Lokales Netz für Kind und Familie Flensburg und Aktivierung der Hebammen-Arbeit), Jugendberufäußerntur, Projektfonds Wir im Quartier sowie der Einsatz von Schulwohlaufheitsfachkr?ften.

Weitere ausführliche Daten, Zahlen und Fakten gibt es im? Sozialatla2022

Flensburger Sozialatlas 2010/11/12/13/14/15/16/17/18/19/20/21/22

Der Flensburger Sozialatlas mit Daten zur sozialen Situation der Bev?lkerung in Flensburg

Wer sich einen ?berblick über die Entwicklung der Flensburger Sozialdaten und deren Ver?nderung in den letzten Jahren verschaffen m?chte, dem sei auch ein Blick? in den Sozialatlas der Jahre 2010/11/12/13/14/15/16/17/18/19/20/21 empfohlen. Hier geht?s zum Flensburger Sozialatlas 2010?, Sozialatlas_2011 ,? Sozialatlas 2012 , Sozialatlas_2013 , Sozialatlas 2014 , Sozialatlas 2015, Sozialatlas 2016?, Sozialatlas_2017?, Sozialatlas 2018 , Sozialatlas 2019?, Sozialatlas 2020, Sozialatlas 2021,? Sozialatlas2022

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