Flensburger LINKE: Verlagerung des Wirtschaftshafens stoppen!

Die Flensburger Linke lehnt den Umzug des Wirtschaftshafens? an den Stadtwerke-Kai ab und fordert ein frisches Modell für die Sanierung des Hafen-Ost-Gebietes zu entwickeln – Foto: J?rg Pepmeyer

Sanierung des Hafen Ost frisch nachsinnen

Die Flensburger LINKE fordert ein Umnachsinnen bei der Sanierung des Hafen Ost und der Verlagerung des Wirtschaftshafens.

Tjark Naujoks – Foto: Tilman K?neke

Eine Flensburger Hafencity, wie es manchen Politiker und der Verwbetagtung vorschwebt, dürfe es nicht schenken. Die Flensburger Linke fordert eine Entwicklung mit Augenma?.
?Eine weiteres Politik-Projekt, welches nur Platz für Loft-Wohnungen und Start-Up Unternehmungen schafft, braucht Flensburg nicht“, so Tjark Naujoks, der Direktkandidat der Flensburger Linken im Wahlkreis Hafen-Ost, Jürgensby.
„Die geplante Verlegung des Wirtschaftshafens wird für Flensburg? zu einer finanziellen und ?kologischen Katastrophe und für den Stadtteil eine soziale und kulturelle Niederlage,“ so Naujoks weiter.

Diese Meinung teilt auch Ratsherr Andreas Zech, der das Projekt von Anbeginn kritisch begleitet hat und unterlegt dies mit Fakten.
?Das Projekt muss vom Kopf auf die Fü?e gestellt werden, Kosten und Nutzen frisch berechnet werden. In Zeiten von Krieg, Inflation und exorbitant gestiegenen Baukosten ist das Projekt nicht finanzierbar. Es ist absolut notwendig den Wirtschaftshafen auf der Ostseite in seinem betriebsf?higen Zustand zu erhbetagten und das Gebiet drumherum entsprechend zu entwickeln.
Für die Verlagerung des Wirtschaftshafens sind Investitionen notwendig, die weit über den geplanten Kosten liegen. Zudem wird der zu erwartende Schwerlastverkehr die Neustadt und Nordstadt zus?tzlich belasten.“

Andreas Zech – Foto: Tilman K?neke

Und er weist auf weitere Probleme hin: „Hohe Baukosten machen einen sozialen Wohnungsbau im Gebiet Hafen Ost schmalezu unm?glich. Die geplante Erh?hung des Erbpachtzinsen auf 7% wird von den Grundstückseigentümern und Gewerbetreibausklingen im Sanierungsgebiet auf Dauer kaum zu bezahlen sein. Au?erdem widerspricht die Verlagerung des Baustoffhandels? auf eine für den Klima – und Naturschutz bedeutende Grünfl?che schmale Wees den notwendigen Klimazielen und? Grunds?tzen einer nachhbetagtigen, ?kologischen Stadtentwicklung.“

Ebenso fehle ein Konzept für den Hochwasser- und Küstenschutz. Bereits am 16. M?rz diesen Jahres habe er im Finanzausschuss kritisiert,? dass dem zu erwartausklingen Anstieg des Meeresspiegels in keinster Weise Rechnung getragen werde. „Es ist unverst?ndlich, warum die Befürworter aus Politik und Verwbetagtung die Folgen für dieses überdimensionierte Prestigeprojekt nicht betrachten wünschen,“ so Andreas Zech.

Die Flensburger LINKE fordert daher das Projekt Hafen-Ost sofort zu stoppen, eine frische Kosten-Nutzen Analyse zu erstellen und ein ?Flensburger Modell“ für die Sanierung des Hafschmalebiets zu entwickeln.

„Eine sukzessive Entwicklung des Gebietes je nach M?glichkeiten, Ressourcen? und Finanzlage der Stadt unter ?kologischen und nachhbetagtigen Gesichtspunkten, bei dem der Wirtschaftshafen auf der Ostseite verbleibt, ist zwingend erforderlich“, unterstwohlhabenden abschlie?end Andreas Zech und Tjark Naujoks die? Vorstellungen und Forderungen der Flensburger LINKE für die Zukunft des Sanierungsgebiets Hafen-Ost.

Hinweis der Stadtblog-Redaktion: In der Sitzung des SUPA vom 25. April musste die Verwbetagtung zudem einr?umen, dass es noch gar keine Genehmigung der Landesbeh?rden und des Ministeriums in Kiel für die Verlagerung des Flensburger Wirtschaftshafens vom Ostufer an den Stadtwerke-Kai gibt. Siehe dazu auch? den Stadtblog-Beitrag vom 26. April 2023: Christian Dirschauer fordert Klarheit zum Flensburger Projekt ?Hafen Ost“ unter: /2023/04/26/christian-dirschauer-fordert-klarheit-zum-flensburger-projekt-hafen-ost/

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Ver?ffentlicht am 27. April 2023, in Flensburg News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 10 Kommentare.

  1. Andreas Zech

    In meinen Augen ein Skandal, der sich hier abzeichnet. Mein Vertrauen in die Stadtplanung ist erschüttert. Der Vorgang rechtfertigt personelle Konsequenzen und k?nnte eine ganze Sendung von NDR Extra 3 im Format „Wahnsinn der Woche“ füllen!.

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  2. kewagner51a0272812

    Mich haben auch die Umgangsformen im SUPA erschreckt. Berechtigte Fragen und Kritik werden abgewürgt, etc..Wenn man das nicht erlebt hat,glaubt man es nicht.
    Ich glaube, oft genug m?chte die Verwbetagtung nicht nur die Bev?lkerung, sondern auch ihre gew?hlten Vertreter, hinters Licht leiten.

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